Kaposvári Gyula szerk.: Szolnok Megyei Múzeumi Évkönyv (1978)
László Szabó: WORTGESCHICHTLICHER HINTERGRUND EINES GEGENSTANDES
nachlässigen Behandlung zerspringen, auseinanderfallen. Schliesslich stehen die beiden Typen einander gegenüber, als ein dienliches, vielseitig verwendbares und ein weniger brauchbares Gerät. Die Gabel mit gespaltenen Zinken konnte man nämlich in mehreren Varianten — mit 3, 4, 5 manchmal auch 6 Zinken und in verschiedenen Stielgrössen herstellen. Diese Varianten, die zugleich die frühere Existenz des Typs beweisen, hatten verschiedene Verwendungsmöglichkeiten. Die Gabeln mit drei Zinken und einem kurzen Stiel wurden hauptsächlich bei den Heuarbeiten, beim Hocken, in dem Wirtschaftshof gebraucht. Die Variante mit drei Zinken und einem mittelmässigen Still diente beim Drusch zum Wenden der Getreidelage. Auch der Korn wurde damit geschüttelt. Die Gabel mit drei Zinken und einem langen Stiel wurde zum Schobermachen, Garbenwerfen gebraucht (derekazóvilla). Die Gabeln mit 4, 5 oder 6 Zinken dienten zum Zusammenlegen des Spreus und Rüttstrohs. Die variable Möglichkeit des Stiels und der Zinken besteht nicht mehr bei der Holzgabel mit angebauten Zinken, Dabei kann nämlich nur die Länge des Stiels verändert werden, die Zahl der Zinken wegen der Verzapfung, des Wesens der Struktur auf drei beschränkt ist. Lie Länge des Stiels betrachtet gibt es zwei Varianten: die eine mit einem kürzeren Stiel für die Heuarbeiten, das Hocken, den Wirtschaftshof, die andere mit einem mittelmässigen Stiel für das Wenden der Getreidelage, das Kornschütteln. 174