Folia Historico-Naturalia Musei Matraensis - A Mátra Múzeum Természetrajzi Közleményei 3. (1975)
Újhelyi, S.: A Rhabdiopteryx hamulata KLAP. álkérészről
Fol. Hist.-nat. Mus. Matr. 3. 1975. Über Rhabdiopteryx hamulata KLAP. (Plecoptera, Taeniopterygidae) ÚJHELYI Sándor Budapest ABSTRACT: (On Rhabdiopteryx hamulata KLAP.) - This stone-fly has not been collected since KLAPALEK' s description in 1902. In the publications connected with this species it was supposed that it would be living in the Danube. In this year 45 females and 2 males were captured along a brook in Mt. Börzsöny. The brook is characterized by a list of stone-flyes living there. According to the features of the brook it is sure that this stone-fly never lived in the Danube. Rhabdiopteryx ( Taeniopter yx ) hamulata wurde in 1902 durch KLAPALEK beschrieben, der in seiner ausführlichen Beschreibung über die Art noch gute Abbildungen auch mitteilte. In dieser Arbeit findet man keine Angabe über den Fundort, weder die des Sammeins noch über den Namen des Sammlers. Die Beschreibung wurde mit dem folgenden Satz abgeschlossen: "Ich habe einigen in Formalin conservirte Exemplare des T. hamulata aus Budapest von Herrn Custos MOCSÁR Y erhalten". Er erwähnt später (1905, 1906) auch Budapest in Verbindung mit hamulata . Nach KLAPALEK schrieb PONGR ÁCZ (1913, 1914) Budapest als Fundort der Art und hamulata wurde von jener Zeit durch mehrere Autoren, z. B. RAUSER (1957, 1964) als Bewohner der Donau behandelt. Diese Vermutung wurde aber durch keinen Fund bestätigt. Seit der Beschreibung fand ich als erste die Art am 26. 4.1959-im Börzsöny Gebirge an neben dem Bach Nagyvasfazék (ÚJHELYI 1969). Ich suchte diese Steinfliege von Jahr zu Jahr in jedem Frühjahr an dem Bach, wo ich das erste Exemplar fand, aber nur am 21.3.1962 gelang es mir,das zweite Weibchen zu sammeln und nach mehreren Jahren am 21. 4. 1968 das dritte. Wegen dieses sehr unzulänglichen Erfolges suchte ich die Art mehrere Jahre nicht. In diesem Jahr ging ich bei schönem Wetter aber ohne Hoffnung zu dem Bach und begann dort zu sammeln, wo der Bach schon durch keine menschliche Besiedelung durchfliesst. Bis 11 Uhr vormittags waren die Plecopteren ziemlich selten. Mit der Erwärmung der Luft erschienen immer mehr Steinfliegen. Die meisten sassen auf den aus dem Wasser hervorragenden Steinen. Das Hervorkommen der Steinflfegen dauerte ungefähr bis 14 Uhr, dann begann die Temperatur zu sinken und sank auch die Zahl der Plecopteren ziemlich rasch. Während der drei Stunden fang ich so viele Steinfliegen, w ie ich nur konnte. Die Beute bestand aus 1 30 Stücken. Gross war meine Überraschung, als ich zu Hause das gesammelte Material unter dem Mi63