Agria 38. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 2002)

Petercsák Tivadar: Múzeum és várkultusz

Tivadar Petercsák Museum und Burgkult In der Pflege des Kultes der Burg Eger spielt das seit über einem halben Jahrhundert in der Burg betriebene ,J)obó István Vármúzeum" (István-Dobó­Burgmuseum) eine herausragende Rolle. Die Vorgeschichte des Museums geht auf den Beginn des 20. Jh. zurück. Aus der Sammlung der in der Zwischenkriegszeit entstandenen Museen „Egri Vármúzeum" (Burgmuseum Eger) und „Városi Múzeum" (Stadtmuseum) wurde Mitte des 20Jahrhunderts das Bezirks- und Stadtmuseum errichtet, dessen Name ab 1951 in ,J)obó István Múzeum" und ab 1958 in „Dobó István Vármúzeum" umgewandelt wurde. Das seit 1958 in der Burg untergebrachte Museum wurde Pfleger und Betreiber der Burg. Neben der Staatlichen Denkmalaufsichtsbehörde wurde auch das Museum an der Restauration entsprechend den Anforderungen des Denkmalschutzes beteiligt, die der archäologischen Erschließung und der Vorstellung im Museum weitere Möglichkeiten gewährte. In den archäologischen, geschichtlichen, kunst- und literaturhistorischen Sammlungen werden Gegenstände, Dokumente, bildliche Darstellungen aufbewahrt, die mit der Vergangenheit der Burg, mit dem Alltag des Bischofssitzes und der Grenzfestung verbunden sind. Damit bietet das Museum Möglichkeit zur wissenschaftlichen Forschung und Zurschaustellung für Besucher. Das Museum konnte durch permanente und temporäre Ausstellungen, das Organisieren wissenschaftlicher Konferenzen, Publikationen für das Fachpublikum und die Allgemeinheit, sowie durch die Präsentation der Schauplätze der Burgverteidigung 1552 und des Saals der Helden sowie durch Events im Rahmen des Historischen Festivals, die die Grenzburggefechte wieder aufleben lassen, jenes Interesse sättigen und wachhalten, das ungarische Schüler und Erwachsene für die Burg Eger zeigen. 355

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