Agria 37. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 2001)

Vaday Andrea–Domboróczki László: Mezőszemere – Kismari-fenék. Késő-császárkori–kora-népvándorláskori temetőrészlet

Das spätrömer- bzw. frühvölkerwanderungszeitliche Gräberfeld Auf diesem Gelände zog sich der etwa 15-20 cm dicke, nicht geackerte Urhumus un­ter dem schwarzbraunen, geackerten Humus. Unter diesem Urhumus stieß man auf den gelben, mergelig-lehmigen gewachsenen Boden. Auf dem Bulldozerplanum, auf der gelben, mergeligen und lehmigen Fläche konnte man helle, bzw. dunklere, bräunlichschwarze Verfärbungen beobachten. Einige davon, also die viereckigen Verfärbungen mit einer S-N- oder davon ein wenig abweichenden Achse bezeichneten die Bestattungen des Gräberfeldes unter den Objekten der früheren Siedlungen. Die seichten Gräber hatten eine schwarze Verfärbung im gelben gewachsenen Boden, während die Füllerde der tieferen Gräber von der Farbe des gelben mergeligen und lehmigen gewachsenen Boden kaum abwich, sie zeigten nur schwärzliche Konturen auf dem Bulldozerplanum. 4 Die Freilegung konnte nicht kontinuierlich durchgeführt werden, einige Strecken blie­ben aus. 5 Die Gräber bilden aber ganz bestimmt drei Gräbergruppen. Auf dem südwestlichen Teil der Ausgrabung befand sich die Gräbergruppe mit den meisten Gräbern (Gräbergruppe I, 19 Gräber), in Süden die Gräbergruppe II mit drei Gräbern und in Osten kam eine eben­falls aus drei Gräbern bestehende Gräbergruppe vor (Gräbergruppe III). 6 (Abb. 2) Die Beschreibung der Gräber und Funde LEGENDE Leder Textil LEGENDE ZU DEN GRABZEICHNUNGEN Leichentuch Sarg(HoIz) Holz 4 Die Gräber des Gräberfeldes wurden nach der Reihenfolge des Vorkommens numeriert, die fehlenden Grabzahlen gehören zu den arpadenzeitlichen Gräbern. 5 Auf dem Gräberfeldsplan wurde die Grenze des freigelegten Areals mit einer Linie bezeichnet. 6 Die Beschreibung der Gräbergruppen s. unten bei der Analyse des Gräberfeldes. 7

Next

/
Thumbnails
Contents