Agria 37. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 2001)
Vaday Andrea–Domboróczki László: Mezőszemere – Kismari-fenék. Késő-császárkori–kora-népvándorláskori temetőrészlet
Die Verteilung nach Geschlecht und Lebensalter der 21 Toten des Gräberfeldes von Tiszavalk ist hier der Zusammenfassung wert: erwachsener Kind erwachsene Mann Mann (?) Junge (?) Frau Frau (?) fraglich 9 2 1 5 2 2 42% 10% 5% 23% 10% 10% 57% 33% 10% Obwohl die Zahl der in den obigen Gräberfeldern freigelegten Gräber voneinander abweicht, stehen die relativen Angaben der Verteilung nach Geschlechtern einander recht nahe. Die folgende Verteilung nach Geschlechtern kann bei den nördlichen Gräberfeldern, die miteinander in eine weitere chronologische Verbindung gebracht werden können, festgestellt werden: Fundort Männer Frauen 7 Tiszakarád-Inasa' 63 23 7 19 Mezőszemere 14 8 2 Tiszavalk 12 7 2 Tiszadob 164 1 6 Es ist gut sichtbar, daß die Zahl der Männergräber in den ersten drei - S-N-orientierten - Gräberfeldern größer ist als die der anderen Gräber. Im unvollkomenen Gräberfeld von Tiszadob ist es fraglich, wie die Verteilung der S-N-orientierten Gräber nach den Geschlechtern im vollkommenen Gräberfeld sein konnte. Trotz der wenigen Zahl der Gräber scheinen da die Frauengräber zu überwiegen. In den publizierten späten Gräbergruppen mit mehreren Gräbern sind die Frauengräber in der Mehrheit. In Szabadka 165 waren 38,7 % der Verstorbenen Frauen und 22,6 % Männer, wegen Raubes oder mangels von bestimmenden Gegenständen konnte das Geschlecht bei 38 % der Bestattungen nicht angegeben werden. Im vollkommen freigelegten Gräberfeld von Madaras mit seinen 623 Bestattungen gab es zweimal so viele Frauen- als Männergräber. 166 In Tiszakarád-Inasa waren 47 % der Bestattungen Männer163 LOVÁSZ Emese 1987, 10-11. Genauer: 23 Männer-, 7 Frauen- und 6 Kindergräber. Das Geschlecht kann bei 13 Bestattungen nicht bestimmt werden. Da das Geschlecht der Bestatteten (bei der Lebensaltersbestimmung) nicht erwähnt wurde, zählten wir diese Gräber diesmal bedingt zu den Gräbern mit fraglichem Geschlecht. 164 Zu den S-N-orientierten, entsprechend dokumentierten Gräbern s. ISTVÁNOVITS Eszter 1991, 40. Wegen der wenigen Gräber wäre die Prozentrechnung irreführend. 165 SZEKERES László - SZEKERES Ágnes 1996. Die Bearbeitung des anthropologischen Materials des Gräberfeldes ist in der nahen Zukunft zu erwarten. 166 Auch diesmal bedanken wir uns bei Gabriella Vörös für die Angaben des Gräberfeldes von Madaras. Aus ihrer Gefälligkeit konnten wir die in Vorbereitung befindliche und sehr wichtige Publikation studieren und ihre Ergebnisse im Laufe unserer Arbeit mit Gewinn benutzen. Die 49