Agria 37. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 2001)

Vaday Andrea–Domboróczki László: Mezőszemere – Kismari-fenék. Késő-császárkori–kora-népvándorláskori temetőrészlet

Ill, Grabgrubentyp 1-2), zu den Indexwerten zwischen 3 und 3,5 gehören vier Gräber (Gräbergruppen I—II—III, Grabgrubentypen 1 und 3). Auf der Abb. 62 ist es gut ersichtlich, daß die Indexwerte von den niedrigen Werten an allmählich und langsam bis zum Wert 3 der Indexgruppe 2,5-3 steigen. Die Steigerung ist zwischen den Werten 3-3,5 größer, und auf der Strecke zwischen 3,5-4 steil. 125 Auf den Charakter der Erhöhung weisen nur die lineare Trendlinie bzw. die Abweichung davon hin. 126 Aufgrund der oben gesagten ist die Dominanz der Indexwerte 2-2,5 im Gräberfeld von Mezőszemere kennzeichnend. Das ist ebenfalls eindeutig, daß dieser Indexwert für alle drei Gräbergruppen charakteristisch ist, und alle drei Grabgrubentypen unter ihnen vorkommen. Zum Schluß werden die Indexwerte aufgrund der Angaben der Gräberfelder von Ti­szavalk' 27 (Abb. 63, A), Tiszadob 128 (Abb. 63, B) und Mezőszemere (Abb. 63, C) ver­glichen. Die Abweichung der durch die Datenserien (Indexwerte) abgedeckten Gebiete ist gut sichtbar. Die Trends der drei Fundorte wurden auf der Abb. 63, D verglichen. Das Maß der Steigerung scheint im Falle von Mezőszemere und Tiszadob beinahe das gleiche zu sein, nur das von Tiszavalk weicht davon ein wenig ab. Die höchsten Indexwerte wurden in Mezőszemere beobachtet, das zugleich bedeutet, daß die schmälsten Gräber da, während die breitesten in Tiszadob vorkamen. 129 Die Weise der Grablegung Die Leichen liegen nicht in allen Fällen in der Mittellinie des Grabes, aber die regelmäßige Totenlage in der Mittelachse ist dominant: 130 Region Mittelachse Westliche Seite östliche Seite ? St. 19 3 2 1 % 76 12 8 4 In den meisten Gräbern konnten die Spuren des Sarges oder des einstigen Leichentuches beobachtet werden. Die Spuren der letzteren bleiben noch seltener als die der Särge erhalten. Aufgrund unserer bisherigen Angaben benutzte man auf einigen 125 Hier ist nur eine hypothetische Tendenz zu sehen, da nur ein einziges Grab in dieses Intervall fällt. 126 Auf dem Graphikon mit einer dickeren Linie bezeichnet. 127 GARAM Éva-VAD AY Andrea 1990, 202, Abb. 25. 128 Die S-N-, NW-SO- bzw. SW-NO-orientierten Gräber wurden nicht abgesondert, da die Durchschnittswerte der Gruppen beinahe gleich sind, wie es auch von ISTVANOVITS Eszter 1991, 35 bemerkt wurde. 129 Die Angaben können beim Vergleich mehrerer Gräberfelder mit mindestens 15 Gräbern den weiteren Auswertungen helfen. 130 Es ist fraglich, ob die „unregelmäßige", nicht mittellinige Totenlage ein absichtliches Rituselement, oder ein Zufall ist. Bei der Senkung des Sarges oder der ins Leichentuch gehüll­ten Leiche konnte eine nicht mittellinige Totenlage entstehen. Da die Gräber schmal sind, er­klärt der Ritus, wenn der/die Tote auf die eine Seite der Grabgrube gelegt wurde, die Lage der auf der einen Seite des Grabes liegenden Toten nicht. 43

Next

/
Thumbnails
Contents