Agria 37. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 2001)
Vaday Andrea–Domboróczki László: Mezőszemere – Kismari-fenék. Késő-császárkori–kora-népvándorláskori temetőrészlet
17. Um die Beine lagen Karneolperlen in zwei oder drei Reihen. Auf dem linken Bein kamen 25 (Abb. 50. 4), auf dem rechten 17 Perlen vor (Abb. 50. 5). 18. In der Füllerde des Grabes fand man noch eine kleine Eisennadel mit aufgerolltem Kopf in einem beinernen Nadelhalter (Abb. 48. 12). 19. Der sehr abgewetzte Silberdenar von Antoninus Pius. Gräbergruppe III Grab 54 (Abb. 51) Die Grabgrube regelmäßiger Rechteckform war S-N-orientiert. Länge: 235 cm, Breite: 75 cm, Tiefe: 80 cm. 84 Grabindex: 3,13. Das Frauenskelett blieb in einem mittelmäßig guten Zustand erhalten. Es lag in einer gestreckten Rückenlage. Der rechte Arm bog sich ein wenig bei dem Ellbogen ein, der linke Fuß drehte sich nach außen. Der Schädel zerbrach, die Knochen der Hände und der Wirbelsäule, die Rippen und die Gelenkenden der langen Knochen vermoderten. Die Länge des Skelettes war 162 cm. Funde: l.In der Gegend des linken Schlüsselbeines lagen sechs Perlen in einem Kreis mit einem Durchmesser von 10 cm. Diese waren eine vieleckige, größere Karneolperle, eine kleinere, ähnliche, enzianblaue Glas- und eine gedrückt kugelförmige Bernsteinperle, zwei gedrückt kugelige Karneolperlen und eine kleine tonnenförmige bräunlichweiße Glasperle (Abb. 52. 1). 2. Quer in der Gegend des Brustbeines lag eine große (8,4 cm lange) Zwiebelkopffibel, mit dem Kopf nach dem rechten Arm. Der Körper und die Deckplatte der Fibelarme wurden aus Bronze zusammen gegossen, in Querrichtung mit Riefelung gegliedert. Das Fußende wurde mit je zwei gebogenen Volutenverzierungen versehen, auf dem Fußende vom Bügel befindet sich je eine ähnliche Volutengliederung. Längs auf dem Bügel trapezförmigen Querschnittes ist eine Reihe punzierter Kreise zu sehen. Die Achse des Armes ist aus Eisen, das wurde mit einem aus dünnem Silberblech gemachten Zylinder bedeckt. Beide Enden des zylindrischen Armes wurden mit je einem sechseckigen, bikonischen, aus Silberblech gemachten, hohlen Zwiebelknopf verschlossen. Bei den Zwiebelknöpfen oben ist der eiserne Achsenarm ein wenig sichtbar. Beim Treffen des Armes und Zwiebelknopfes wurde ein herumlaufender Drahtaufsatz angewandt. Das Kopfende wurde mit einem - den Seitenarmen ähnlichen - Zwiebelknopf verschlossen, das ist beschärschnittes läuft je eine gravierte Linie. Die Eisennadel mit Scharnierkonstruktion brach ab (Abb. 52. 2). 3. Auf dem rechten Handgelenk befanden sich acht Karneolperlen, sechs vieleckige flache und zwei flache, prismatische mit sechseckiger Basis (Abb. 52. 4). 84 Die Verfärbung des Grabes zeichnete sich 70 cm tief von der heutigen Erdoberfläche ab. 30