Agria 27.-28. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 1991-1992)
Horváth László: Az Egyesült Államokba irányuló kivándorlás Kál községből az első világháború előtt (Heves megyei kivándorlás I.)
Frauen wesentlich zu, was auf die zweite Phase des Auswanderns deutet. Das Ziel war von nun an nicht mehr 1-2 Jahre im Ausland zu verbringen um sich ein Vermögen zu erwerben, die Männer nämlich zogen samt ihrer Familien aus und sagten ein endgültiges Adieu ihrer Heimat. Die ungarische Verwaltung stand dieser Erscheinung machtlos gegenüber. Es gab, sehenswerte Kongresse, noch sehenswürdigere Aktenmengen, aber der einzige Erfolg war, dass das legale Auswandern mit administrativen Mitteln erschwert wurde, somit wuchs aber die ohnehin grosse Zahl der illegal flüchtenden. 35,2% des Gebietes des Dorfes Kai gehörte der grössten Domäne des Komitates, dem Fideikommiss Debrő-Parád den Grafen Károlyi 41,5% der Bevölkerung war besitzlos. Aus dieser verarmten Schicht ergab sich beinahe 100% der Auswanderer. Nur etwa 2% der Handwerker verrliessen das Dorf. Die Verwaltung des Komitates verhandelte in 1907 trotzdem einzig nur darüber, dass es nötig wäre dem Grund des Auswanderns nachzuforschen und Sie trachtete die arbeitslosen Leute mit puren patriotischen Parolen daheim zu halten. 44,5% der Flur gehörte dem Grossgrundbesitz und es gab nur 3 Komitate im Lande, wo diese Bodenverteilung noch ungünstiger war. Folgt man die offiziellen Meldungen der Vizegespans, so wird einem die offizielle Meinung des Komitats ganz klar. Bis 1905 wird diese moderne Völkerwanderung beinahe positiv gedeutet, denn mit dem Auswandern der armen, besitzlosen Population mindert sich die soziale Spannung und das nachhause geschickte Gelb gibt sozusagen ein gewisses Gegengewicht für den Blutverlust. In der „zweiten Phase" des Auswanderung zeigt sich aber an verschiedenen Orten ein Mangel der Arbeitskraft, der Tageslohn wird höher und da hauptsächlich die Währpflichtigen Männer fehlen, bemüht sich der Vizegespan das Auswandern zu stoppen. Dem „modernem Exodus" machten nicht die offiziellen Verordnungen sondern der I. Weltkrieg ein Ende. Es sei möglich, dass das Auswandern viele arbeitslose Familien aus der Armut hob und übergangsmässig bessere Arbeitsmöglichkeiten der Bevölkerung sicherte, trotzdem war es keine Lösung der Bauernfrage. 273