Agria 22. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 1986)

Kiss Péter: Gyűjtemények és múzeumok Egerben 1951-ig. I.

SZMRECSÁNYI Miklós 1920. Az egri Érseki Líceum Múzeumának szépművészeti tárgymutatója. Eger 1921. Az egri Érseki Líceum Múzeumának szépművészeti tárgymutatója. Eger 1926. Az egri Érseki Líceum Múzeumának szépművészeti tárgymutatója. Eger 1930. Az egri Érseki Líceum Múzeumának szervezeti szabályzata. Eger 1931. Az egri Érseki Líceum Múzeumának tárgymutatója. Eger 1932. Az egri Érseki Líceum lapidáriumának tárgymutatója. Eger 1937. Eger mű vészetér ó'l. Bp. TÖRÖK Kálmán 1928. Látogatás az egri Érseki Líceum Múzeumában. Eger. (KLNY. az Egri Egyházmegyei Közlöny 1928. dec. 15-i számból) ZOLTAI Lajos 1935. Faji Fáy János a könyv- és műgyűjtő' debreceni polgármester 1773-1833. = DDMÉ. 129-143. Péter Kiss Sammlungen und Museen in Eger bis 1951 Das erste Museum von Eger wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Lyzeum organisiert, wo auch schon der erste und erfolglos gebliebene Versuch der Grün­dung eines Museums die erste solche kulturelle Einrichtung der Stadt im Jahre 1865 un­terbringen wollte. Ab 1871 wurden mehrere Privatsammlungen dem Lyzeum geschenkt, wo sich zu dieser Zeit die testamentarisch zurückgelassene Münzensammlung des Bischofs Károly Esterházy, die Münzen der Kőváry-Schenkung, sowie die Siegel- und Wappensammlung eines nach Namen nicht bekannten Offiziers befanden. Aufgrund dessen beschloß 1879 Erzbischof Béla Bartakovics den einstigen Theatersaal als Museum einzurichten. Er kaufte 1873 die aus 50 Stücken bestehende Bildersammlung seines Bruders Flóris Bartakovics, dann vom Venediger Museum die marmorne Büste des ehemaligen Patriarchen von Vene­dig, János László Pyrker, der später Erzbischof von Eger wurde, des weiteren die Alter­tumssammlung von Ferenc Plank, eines Ege re r Bürgers. Nach seinem Tod überließ er auch seine eigenen Bilder und Münzen dem Museum. Das 1874 eröffnete Museum vermehrte seinen Bestand danach in erster Linie aus testamentarischen Nachlässen. Die erste be­deutendere solche Sammlung war 1893 der Nachlaß des Malers Mihály Kovács. Unter den 128 Gemälden waren die originalen Bilder des Künstlers und Kopien, die er von Werken der größten Meister angefertigt hatte. Im Jahre 1906 kam die bedeutendste Bereicherung der Galerie. Die Sammlung vermehrte sich aus dem Nachlaß des Domprobstes Endre Pánthy. 1909 vermehrte sich die Altertumssammlung um die aus über 8000 Stücken bes­tehende Sammlung des Archeologen Gyula Bartalos, dann 4 Jahre später schlössen die Bilder des Erzbischofs József Samassa die Periode der großen Schenkungen ab. Nach 1920 eröffnete sich ein neues Kapitel im Leben des Museums. Mit der oganisa­torischen Arbeit und unter Teilnahme von Miklós Szmrecsányi wurde die wissenschaft­liche Aufarbeitung der Gemäldegalerie und der Altertumssammlung, dann die Gestaltung des Lapidariums angefangen. Sie wurden im Jahr 1932 beendigt. Von den durch mehr als zehn Jahre dauernden Arbeiten waren folgende die wichtigsten: Umordnung der Gemäl­degalerie nach Perioden und Stilen, Ausarbeitung der Grundinventare der drei Sammlun­gen — der Gemäldegalerie, der Altertumssammlung und des Lapidariums —, Erweiterung der Altertumssammlung um zwei Geräumlichkeiten, Zusammenstellung des Ausstellungs­prospektes, welcher zwischen 1920 und 1931 in vier Ausgaben erschienen ist und die Ein­richtung der Gesteinsausstellung im Erdgeschoß des Lyzeums. Dadurch wurde das Museum 185

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