Agria 21. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 1985)

Szecskó Károly: A mezőgazdaság szocialista átszervezése az egri járásban II.

Károly Szecska Die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft im Egerer Bezirk. IL Beendigung der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft Diese Abhandlung ist der zweite Teil der Arbeit „Die sozialistische Umgestaltung der Landwirt­schaft im Egerer Bezirk". In seiner Abhandlung schrieb der Verfasser über die abschließende Phase der sozialistischer Umgestaltung der Landwirtschaft in der Zeit von Dezember 1958 bis Januar 1961. Er prüfte zuerst, wie sich der Beschluß des Zentralkomitees über die Beschleunigung der Kollektivierung vom Dezember 1958 auf die Arbeit der politischen und staatlichen Organe und Apparate der Bezirke, der Städte und der Dörfer ausgewirkt hat. Dann schilderte er da Zustandekommen der Organisationskomitees für Produktionsgenossen­schaften in den Städten und Dörfern und skizzierte die Rolle dieser beim Ausarbeiten des Planes der Umgestaltung. Dann beschrieb er die Zeitabschnitte der Umgestaltung und die Möglichkeiten der Umorganisierung in einzelnen Siedlungen. Er wies darauf hin, daß die Kollektivierung in mehreren Dörfern Debatten über die Frage der Zahl der zu organisierenden kollektiven Wirtschaften erweckt hatte. Ein Grund der Debatten bestand manchmal auch in der Frage, wohin die Einzelbauern eintreten sollten, in die Staatsgüter oder in die Produktionsgenossenschaften. Der Verfasser bewies unter Aufführung von zahlreichen Daten, daß die Verwirklichung der Umorganisationspläne von den Parteiorganen und Grundorganisationen in die Wege geleitet wurde. Dieser Prozeß startete mit Sitzungen der Parteikomitees, Parteiexekutivkomitees, mit Einberufung der Parteiführungen und Mitgliederversammlungen. Im Prozeß der Kollektivierung nahmen nicht nur innere, sondern auch äußere Kräfte teil. Die Parteimitglieder, die Arbeiter der Industriebetriebe die Berufsfunktionäre der Partei- und Staatsorgane leisteten die große Arbeit Der Verfasser der Abhandlung schrieb detailliert über den Methoden der Umorganisation. Die waren die folgende: Abfassung und Verlautbarung von allgemeinen und speziellen Argumenten, Auswahl von „Schlüsselmenschen", Anwendung von Argumenten für die einzelnen Schichten, Benut­zung des Lautsprechers, individuelle Agitation, Einberufung von Dorfversammlungen, kleinen Versammlungen, Versammlungen einzelner Schichten und Organisation von Gruppenbesprechungen. In der Abhandlung nimmt die Analyse des Verhaltens des Einzelbauertums während der Umor­ganisation einen bedeutenden Platz ein. Der Verfasser beschäftigt sich mit seinen Fragen, Gegenargu­menten, mit den Versuchen, den Beitritt zu verzögern, mit der Geburt des Entschlusses, und sogar der Frage wer wem die Beiztrittserklärung unterschrieben hat Der Verfasser der Arbeit sprach auch davon, daß ein Teil des Einzelbauertums, der Jugend in der Zeit der Umorganisierung aus den Dörfern abwanderte. Dieser Umstand hinderte vorübergehend die Arbeit der gemeinsamen Wirtschaftea Er ging auch darauf ein, daß während der Jahre der Umorganisierung sich der Klassenkampf innerhalb des Bauerntums bzw. in den Dörfern vorübergehend verschärfte, daß sogar einstige Mitglie­der der gewesenen herrschenden Klassen, der konservativen Kräfte sich auch feindliche Tätigkeit ausübten, Der Verfasser des Aufsatzes dokumentierte mit Daten, daß es auch in Egerer Bezirk gelang, im Zeitabschnitt der Beendigung der Kollektivierung die sozialistische Gesetzlichkeit zur Geltung bringen, obwohl einige negative Erscheinungen vorgekommen waren. Die Abhandlung schließt mit der Zusammenfassung der Zahlmäßigen Resultate der Umgestal­tung. Hier sind die territorialen Daten der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften, die Zahl der beigetretenen Mitglieder und ihrer Famüienmitglieder, die Zahl der arbeitenden Mitglieder, die Teilung der beigetretenen Familien nach Grundbesitzkategorien, die Gliederung der Mitgliedschaft laut Geschlecht und Alter aufgeführt. 184

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