Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis 16.-17. (1978-1979)
Lénárt Andor: Az egri vár a XVIII. század végén
Andor Lénárt DIE BURG VON EGER AM ENDE DES XVIII. JHS Im XVIII. Jh hat die Burg Eger die strategische Bedeutung verloren. Diese blieb auch nach der Befreiung von der Türkenherrschaft und in den Jahrzehnten, welche den Freiheitskrieg von Rákóczi folgten, im Besitze des Schatzamtes und wurde von österreichischem Militär bewohnt. Die Burg verfügte über eine andere militärische Rechtsstellung als die Stadt. Weder die Stadt, noch der Gutsherr (der Bischof von Eger) verfügten über die Burg. Als die weitausgebreitete, gewesene Burg mit den zerfallenen Bauobjekten dem Schatzamt überflüssig wurde, wurde diese an den vor Türkenzeiten verwaltenden Gutsherrn, den damaligen Bischof von Eger, Karl Eszterházy verkauft. Im Jahre 1783 nahm die Selbstständigkeit der Burg Eger ein Ende. Diese gehörte nun dem Besitzrecht nach und auch der Verwaltung nach unter der Rechtsbehörde der Gutsherrschaft. Eszterházy hat versucht die Festung, welche für eine wesentliche Summe in seinen Besitz geraten war, für seine Wirtschaft zu verwerten. Die Abhandlung befasst sich mit der Veröffentlichung der Bestrebungen und Verordnungen, die die Verwertung erzielen sollten. Durch die Meldungen des bischöflichen Bauschreibers und durch die Verordnungen des Bischofs, welche auf erstere geschrieben wurden, versuchen wir die letzten Jahrzehnten des Jahrhunderts mit Aufmerksamkeit zu verfolgen, einerseits wie die Benutzung erfolgte, wie die Einzelheiten der Verwertung waren, wie die Art der Verwertung war, andererseits verfolgten wir den völligen Untergang der Burg. Der Zentralgedanke des Aufsatzes ist nebst Verneinung der früher erschienenen falschen Bemerkungen, wie und wohin man im Interesse der Verwertung, die eingebauten Steine und andere Baumateriale der gewaltigen Festung in die Stadt, und zu den Bauarbeiten der Umgebung weggeschleppt wurden. Dies war der erste Schritt, die damals noch existierenden mittelalterlichen Bauobjekte völlig nutzlos zu machen ; an vielen stellen sogar die festgestehenden Mauer auch. Der zweite Schritt war die Eröffnung einer wirklichen Steingrube und Sandgrube in dem Süsswasserkalkstein und Riolittuffstein des Burgberges; es wurde somit der Sand und Stein von unter den Mauern exploitiert und fortgetragen zur Bautätigkeit der Stadt, aber noch eher zu anderen Besitzen des Bischofs, in die Dörfer wo Kirchen, Pfarrhäuser, Mühlgraben, Mühlen, Wirtshäuser, usw. für ihn gebaut wurden. Aus dem Material, welches in der Abhandlung vorgetragen wurde, wird es bekannt was der Grund und die Art des vollkommenen Niederganges der Burg von Eger war. (Diese Burg ist heute eine hervorragende Gedenkstätte der ungarischen historischen Vergangenheit.) Die Obenbehandelten verursachten, dass die Burg, welche noch am Anfang des Jahrhunderts stand, von dem Anfang des XIX. Jhs an, verfielen und die Mauer und die inneren und unteren Bauobjekte wurden zu einem Trümmerhaufen, unter welchem nicht nur die Architekturandenken der mittelalterlichen Stadt gerieten, sondern auch das schon vollkommen vergessene innere und unterirdische Festungssystem. Die Basis der Quellaufdeckung sind die Berichte des Bauschreibers an Eszterházy, seine Antworten sind alle Angaben, welche uns bedeutendes 295