Barna Gábor szerk.: Csépa Tanulmányok gy alföldi palóc kirajzás népéletéből 2. (Tematikus és lokális monográfiák Eger, Szolnok, 1982 )

Kakuk Mátyás: Csépa nyelvjárási sajátosságaiból

Mátyás Kakuk Zu einigen mundartlichen Besonderheiten von Csépa, einer neueren Siedlung paloczischen Type In der vorliegenden Arbeit macht der Verfasser mit dem Material seiner mund­artlichen Sammlungen in der Gemeinde Csépa bekannt. Im Atlas für ungarische Mundar­ten stellte Csépa eine Forschungsstelle dar, von der nur das Material des ersten Fragenheftes zur Aufzeichnung gelangte. Es waren dies insgesamt 700 Wörter, obwohl Csépa als npaloczische Insel" von mehreren Gesichtspunkten her eine eingehendere Bearbeitung verdient hat. Deshalb machte sich eine weitere Sammlung notwendig, in deren Ergebnis nun für nahezu alle Fragen des Sprachatlasses eine Antwort vorliegt, und die die bisherigen Kenntnisse stark erweitert hat. Der Sammlung aus den Jahren 1979 und 1980 gingen zwei Jahrzehnte spontaner Beobachtung voraus. Bei der Samm­lung, die planmässig und gewöhnlich in Rahmen von Gesprächen mit vorgegebenem The­ma ablief, wurden hauptsächlich Personen im Alter über 70 Jahre befragt. Insgesamt stand ein Text von 100.000 Wörtern zur Verfügung. Diese Arbeit ist keine mundartliche Monographie, sondern in ihr werden in erster Linie phonetische Fragen untersucht. Darüber hinaus enthält sie aber auch landschaftlich gebundene Wörter, und ein Teil der Beispiele ist auch von der Mor­phologie her verwendbar. Hierbei war der Verfasser nicht bemüht, Versuche mit neuen methodischen Verfahren zu unternehmen, sondern er wendete die wohl bislang bewähr­teste Methode an, und zwar den Vergleich mit der Umgangssprache. Nach einer Häufigkeitsuntersuchung der Vokallaut-Morpheme beschäftigt sich der Verfasser in der vorliegenden Arbeit mit den Realisierungen der Lautfarbe bei Vokallauten. Und verhältnismässig eingehend ist auch das Kapitel zu den Konsonan­ten, aus welchem der Abschnitt zum Verhalten des -1 im Silbenauslaut mit reichli­chen Beispielen hervorragt, sowie auch der Abschnitt, der die Konsonantenverände­rungen vorstellt. Von ihrer Morphologie her werden die häufiger vorkommenden No­men- und Verbstammtypen, die Verben auf -ik, und die nominalen und verbalen An­hängsel untersucht, des weiteren gibt es hier Beispiele zur Erscheinung der Kong­ruenz und zu dem vom Umgangssprachlichen abweichenden Gebrauch des Pronomens „ aki" . Aus dem Material des schon an vielen Forschungspunkten bearbeiteten paloczischen Fragebogens /Balogh-Pelle: Fragebogen zur Erforschung der mundartlichen Besonder­heiten im Paloczischen. Eger, I972. Burgmuseum István Dobó/ untersuchte der Ver­fasser 60 Wörter. Hierbei kam er zu der Feststellung, dass 41,66 % dieser Wörter /25 Wörter/ in einer im wesentlichen mit dem Fragebogen übereinstimmenden Lautform und Bedeutung auch heute noch in Csépa allgemein bekannt sind, 3,33 % der Wörter /2 Wörter/ sind in einer für wichtig erachteten Formveränderung lebendig, 23,33 % /14 Wörter/ wurden nur bei direktem Nachfragen genannt, und die meisten von ihnen haben auch eine Bedeutungsveränderung erlitten. 31»66 % /19 Wörter/ waren völlig unbekannt . Die wichtigeren Schlussfolgerungen können wie folgt zusammengefasst werden: Obwohl in Csépa von einer einheitlichen Mundart nich gesprochen werden kann, haben

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