Kriston Pál: Heves Megye iparosítása a dualizmus korában - Studia Agriensia 13. (Eger, 1992)

DIE INDUSTRIALISIERUNG DES KOMITATES HEVES ZUR ZEIT DES DUALISMUS (1867-1914)

Pál Kriston DIE INDUSTRIALISIERUNG DES KOMITATES HEVES ZUR ZEIT DES DUALISMUS (1867-1914) Diese Abhandlung ist ein Versuch, ein halbes Jahrhundert der indust­riellen Wirtschaft des Komitates Heves durch die Geschichte der bedeuten­deren Vertreter der wichtigen Industriezweige, der wesentlichen Unter­nehmen, Werke darzustellen. Sie verfolgt die rasche Wandlungen der Jahr­zehnte nach dem Ausgleich (1867) im Rahmen der Industrie des Komita­tes, diese Wandlungen führten zur kapitalistischen Umgestaltung der Wirtschaft des ganzen Landes, inbegriffen die industrielle Revolution, die Dominanz der auf die Dampfkraft basierten Großindustrie. Bei der Analyse der örtlichen Vorgänge bemühten wir uns, aus den Tendenzen des ganzen Ungarns auszugehen und deren örtliche Auswirkungen zu skizzie­ren, indem wir danach strebten, die bescheidene Teilnahme der Industrie des Komitates in der ungarischen Industrie zu veranschaulichen. Wirerör­terten vor allem die frühen kapitalistischen Unternehmen in der Zeit zwi­schen der bürgerlichen Revolution (1848) und dem Ausgleich (1867). Die Glasfabrik zu Párád, die Steingutfabrik zu Bélapátfalva, die Dampfmühle zu Eger bedeuteten die bescheidenen Anfänge der kapitalistischen Indust­rie im Komitat. Der Ausgleich sicherte die politische Konsolidierung, des­sen Wirkung zur Anregung des wirtschaftlichen Lebens wurde vor allem durch den Ausbau der modernen Infrastruktur wahrnehmbar, welcher zur industriellen Revolution unentbehrlich war. Es sind moderne Kredit- und Verkehrsverhältnisse entstanden und auch im Bergbauwesen ist eine bedeu­tende Entwicklung zu beobachten. Am Anfang verursachte das Kapital eine große Entwicklung vor allem in der Lebensmittelindustrie und in deren Zweigen, die landwirtschaftliche Produkte aufarbeiteten. Das Eisenbahnnetz wurde auch im Komitat Heves in den Jahren nach 1870 ausgebaut. Die Hauptlinie wurde am Anfang 1870 ausgebaut, die zwei bedeutendsten Flügellinie Vámosgyörk-Gyöngyös und Füzesabony-Eger schlossen sich innerhalb zwei Jahren an den Hatvan-Miskolc-Wirbel an. Die Abhandlung bemüht sich das „Ringen” zu veranschaulichen, das zwi­schen den beiden Städten Gyöngyös und Eger bestand, um die Hauptlinie durch die eine oder die andere führen zu lassen, aber wie allgemein be­kannt, ohne irgendeinen Erfolg. Die Abhandlung widmet ein Kapitel dem Zustandekommen und dem Verstärken der modernen Kreditverhältnisse 105

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