Horváth László szerk.: Mátrai Tanulmányok (Gyöngyös, 2001)
Pap Ildikó Katalin: X-XI. századi temető- és Árpád-kori településrészlet Vámosgyörk-MHAT Telep lelőhelyen
begrabenen Gerippe gefunden. (Bild 5.) Diese Grabausgestaltung spricht auch für das frühe Datieren des Friedhofsdetails. Das im Siedlungsdetail freigelegte Wohngebäude (Bild 6.) ist eine verästelte -PfettenbauKonstruktion, so gehört es zu den gewöhnlichsten Haustypen der Arpaden-Zeit. Das Gebäude rückte an die Stelle eines vorzeitlichen kleineren Hauses. Der größte Teil der aus dem Haus und aus den anderen Objekten des Koloniendetails stammenden Fundmaterialien gehören zur frühen Arpaden-Zeit, so die großkalibrigen, breitschultrigen, mit Wellenlinien verzierten (Tabelle VII. 1, 4-7.) und abgestrichenen Töpfe (T. II. 1., T. III. 1.), und ein aufpolierter Flaschenhals (T. V. 1.) Es wurden auch Keramikscherben ausdrücklich aus der späten Arpaden-Zeit gefunden, wie das Bruchstück eines aus feuerfestem weißen Lehm angefertigten Topfes, der mit waagerecht herumlaufenden eingeritzten Linien verziert wurde. (T. V. 2.) Das Siedlungsdetail kann man aufgrund des Keramikmaterials auf die XXIII. Jahrhunderte datieren. Das Verhältnis des Friedhofes und des Siedlungsdetails zu einander ist ungeklärt, beide konnten im Gebrauch desselben Volkes sein, das konnte aber aufgrund der Angaben der teilweisigen Freilegung nicht bewiesen werden. PAP ILDIKÓ KATALIN Savaria Múzeum H-9700 Szombathely Kisfaludy u. 9.