Horváth László szerk.: Mátrai Tanulmányok (Gyöngyös, 1997)

Pálosné Nagy Rózsa: Lőportartók a Mátra Múzeum Vadászattörténeti gyűjteményében

Pálos—Nagy, Rózsa Schließpulverbehälter der Jäger in der Sammlung des Mátra Museums Der Schließpulverbehälter war der unentbehrlichte Zubehör der Vorderlader. Er wurde sowohl beim Kampf als auch bei der Jagd verwendet. Aus diesem Behälter wurde das Gewehr mit Schießpulver versehen und des Schrot in das Rohr geladen. Diese Arbeit ist in der Sammlung des Mátra Museums zu finden, sie die stellt die Schießpulverbehälter mit verschiedenen Formen und verschiedenen Materialien dar. Die Verbreitung der Schießpul­verbehälter kann seit der Verbreitung der Vorderlader, seit dem XVI. Jahrhundert beobachtet werden. Am Anfang sind die allgemeinsten Formen rund oder halbkugelförmig aus Knochen oder Elfenbein. Der Behälter aus Oxenhorn gepresst war wegen der billigen und leichten Her­stellung sehr beliebt. Seit dem XVIII. Jahrhundert verbreiten sich neben den aus Horn gemachten Behältern die flaschenförmigen, aus Metal (Kupfer) gemachten Behälter. Die Dosierung verbessert sich auch ein Federdosierer wird eingebaut. Im XIX. Jahrhundert gibt es Lederbehälter für den Schrot mit Dosierer. Die ältesten Schießpulverbehälter wurden aus Geweich gemacht. Die archäologischen Ausgrabungen beweisen, daß Behälter aus Geweich schon während der Völkerwanderung benutzt werden. Zu dieser Zeit haben sie aber eine andere Funktion als im Mittelalter. Aller Warscheinlichkeit nach dienten sie zu kultischen Zielen. Die alten Verzierungsmotive haben sich während der Jahrtausende ausgebildet und sie sind breit verbreitet. Die Flasche für das Schließpulver wurde über die Schulter hinübergeworfen hinten an der rechten Hüfte getragen und das Schießpulverhorn vorne. Seit dem XVIII. Jahrhundert, mit der Erscheinung der Hinterlader verlieren die Schießpulverbehälter an Bedeutung, sie werden nicht mehr benutzt. PÁLOSNÉ NAGY RÓZSA Mátra Múzeum H-3200 Gyöngyös Kossuth u. 40.

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