Nyakas Miklós szerk.: Hajdúsági Múzeum Évkönyve 10. (Hajdúböszörmény, 2001)

EGYED ÁKOS: A hajdú és székely szabadságjogokról - Über die Freiheitsrechte der Heiducken und der Szekler

56 Egyed Ákos: A hajdú és székely szabadságjogokról ÜBER DIE FREIHEITSRECHTE DER HEIDUCKEN UND DER SZEKLER ÁKOS EGYED Zusammengefaßt: Als Muster der in den Bocskai' s Freiheitsbriefen garantier­ten Heiducken-Freiheitsrechte diente das Szeklerrecht. Das kann in der inhaltli­chen Gleichheit mehrerer Grundfreiheiten gut gemessen werden. Bocskai verlieh in seinen Freiheitsbriefen Privilegien adeligen Charakters, um den Kampfkraft sowohl der Szekler als auch der Heiducken zu steigern. Im Falle der Szekler geht es um Zurückgabe und Befestigung, im Falle der Heiducken um Anfänge. In der Gültigmachung der garantierten Freiheitsrechte sind aber viele Unter­schiede zu beobachten. Die Ursachen dieser Unterschiede sind in der Phasenver­schiebung der Entwicklung der zwei analysierten Gesellschaften und ihrer ver­schiedenen Organisationsaufbau zu suchen. Die Rechte der Szekler bildeten sich von den 14-15-ten Jh. an, im Rahmen der Ständegesellschaft militärischen Cha­rakters heraus, das Heiduckenvolk war eine viel später entstandene von oben organisierte Gesellschaft, die zwar zahlreiche Zeichen des Ständewesens an sich trug, blieb aber das Ständewesen der Heiduckenstädte wegen dem früheren Tode von Bocskai ein Torso. Die Mehrheit der Heiducken verschlang nähmlich die feudalische Gesellschaft, so wurden sie aus den Ständesrahmen ausgeschlossen. Diese Erscheinung war besonders im Falle der zwanzig Heiducken-Kleinstädte, deren Bewohner ins Leibeigenschaft gerieten sind, auffallend. Trotz allem gab es in der Geschichte der Siebenbüger und der Heiducken solche Verbindungs­punkte - unter ihnen die Freiheitsrechte und der Soldatendiest - auf die sich die Geschichtsforschung lohnt es, aufzupassen. Ihre Geschichte verband miteinander vor allem der Fürst István Bocskai, mit seinem Tode brach aber die Verbindung zwischen ihnen nicht, sondern lebte zu der Zeit von Gábor Bethlen und von den Rákóczis weiter. Die Forschung hat noch viel zu tun, um diese Verbindungsge­schichte aufzudecken.

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