Nyakas Miklós szerk.: Hajdúsági Múzeum Évkönyve 9. (Hajdúböszörmény, 1999)

Nyakas Miklós: Görbeháza telepesközség létrejötte - Die entstehung der ansiedlungsgemeinde Görbeháza

A Hajdúsági Múzeum Évkönyve. 1999 287' so geplant, daß man an die Selbständigsein gedacht hat, das Grundstück der Anlagen der Gemeinde wurde leergelassen. Später wurden auch sogenannten Mustergüter geschaffen. Die Ansiedlung gehörte verwaltungsmäßig zu Polgár, diese Lage hat schon ganz früh zahlreiche Probleme ergeben. Die Weiden-Gesellschaft, die die wichtigsten örtlichen und selbständigen Entscheidungen bringenden Organisation der Ansiedlung war, hat sich aus der freiwilligen Vereinigung der Landwirten entfaltet, und dementsprechend hat gewissermaßen den selbständigen Gemeinderat ersetzt. Die Bevölkerungszahl der Ansiedlungsgemeinde Görbeháza ist rasch gestiegen, im Jahre 1930 gab es mehr, als tausend Menschen. Die Bevölkerung konnte von den vermessenen Grundstücken im allgemeinen nicht leben, in der Umgebung fand sie aber Arbeit, teils auf dem weiterhin bedeutenden stiftischen Landbesitz, teils bei staatlichen Bauarbeiten zB.: bei der Theiß-Brücke von Polgár. In den '30-en Jahren begann in Ungarn eine Landbesitzpolitik, die innerhalb einiger Jahrzehnten hätte zur Abschaffung des Großgrundbesitzs geführt. Diese Abschaffung hat viele Gesetze versichert. Diesem war es zu danken, daß in Görbeháza 1939 ein weiteres Vermessen der Hausgründe stattgefunden ist. Mit dieser Ansiedlung ist die Physionomie der Gemeinde definitiv geworden. All dies hat auch bedeutet, daß die Bestrebungen zur Verwaltungsselbständigkeit von Görbeháza erstarkt sind. Die Anregung ging von den Ortsansässigen aus, diese Leute haben eine Eingabe an das Innenministerium gerichtet, um die Aussage der Verwaltungsselbständigkeit der Ansiedlung und die Sezession von der Großgemeinde Polgár zu bitten. Diese Vorstellung hat mit den Landesbestrebungen übereinstimmt, gleichzeitig hat sie aber den Widerstand von Polgár, des Kapitels von Eger und des Bezirks (Szabolcs) ausgelöst. Der Vorgang im Jahre 1939 hat sich aber im wesentlichen entschieden. Theoretisch wurde die Selbständigkeit von Görbeháza erklärt, wegen bürokratischer Hindernisse des zweiten Weltkrieges konnte aber nicht verwirklicht werden. Nach dem zweiten Weltkrieg hat das Innenministerium der interimistischen Regierung ­auch mit Rücksicht auf die Vorgehenden - im Jahre 1945 die Selbständigkeit von Görbeháza in einer Verodnung erklärt, welches Verordnumg der radikalen Bodenreform halber, sehr wichtig war. Das politische Leben der neuen Siedlung hat sich spezifisch gestaltet, früher hatte sie nähmlich keine selbständige Organisation. Deshalb ist es zu beobachten, daß die provisorischen Verwaltungsorganistionen, die in der

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