Ecsedi István – Sőregi János: A Debreceni Déri Múzeum Évkönyve 1933 (1934)

Függelék - Népies halászat a Közép-Tiszán és a tiszántúli kisvizeken - Tartalom

308 schäftigen sich die Fischer. Sie schneiden Rohr und Brinse. Beide werden verarbeitet. Auch damit befasst sich die Abhandlung. Zuletzt wird der Charakter der Fischer beschrieben. Sie sind wortkarg und geschlossen. Ihre Redlichkeit ist sprichwört­lich. Der Aberglaube ist unter ihnen ziemlich verbreitet. Sie glauben an eine Art Vampir, an den Geist des Wassers, der die Netze schliesst oder öffnet. Sie fürchten sich vom Wassermann, der im Wasser wohnt, von Fischen lebt, und jeden unter das Wasser zieht, den er erreichen kann. Dabei sind sie religiös. Ihr Schutzheiliger ist St. Peter. Zu ihm flehen alle Fischer, ohne Unterschied der Konfession, wie folgt : ,,St. Peter hilf ! Du weisst wohl, wohin wir wandeln, du kennst unseren Willen." Die Fischer leben ihr eigenes Leben, in Arbeit, Erfinden von neuen Werkzeugen, in deren Verfertigung und Betreuung. Kommt ihnen die Lust dazu, dann singen sie ihre Weisen. Solche gibt es aber nur wenige. Einige werden im Text mit Singstimmen mitgeteilt. Zur Erklärung dienen gegen 100 Zeichungen und Illustrationen.

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