Héthy Zoltán szerk.: Bihari Múzeum Évkönyve 1. (Berettyóújfalu, 1976)
MŰVÉSZETTÖRTÉNET - KUNSTGESCHICHTE - Die Kunst von Árpád Bényi
Sz. Katalin Kürti DIE KUNST VON ÁRPÁD BÉNYI Eine der bedeutendsten Persönlichkeit der Mittelgeneration von bildenden Künstlern im Komitat Hajdú-Bihar ist Árpád. Bényi (geboren 1931). Er studierte in Debrecen und Szeged an der pedagogischen Hochschule, unterrichtete in Tiszaőrs, Kunhegyes und Berettyóújfalu, wo er Zirkel für bildende Kunst leitete. Seit 1975 ist er Bewohner der Künstlerkolonie von Debrecen in dem Nagyerdő. Árpád Bényi ist ständiger Teilnehmer der Künstlerkolonie von Hajdúság. Er hat merhrmals den Erinnerungspreis Miklós Káplár bekommen. Er beteiligte sich mit seinen Graphiken und Bildern an verschiedenen Gruppenausstellungen in Ungarn, in Rumänien und in Polen. Seine frühesten Kunstwerke wurden im Zauber der Anblickmalerei gemacht. Die an den Künstlerkolonien verbrachte Zeit bestimmte seine weitere Entwicklung. Seit 1959 hat er schon bedeutendere Werke geschaffen und sie an Ausstellungen eingeschickt. An seinen zwischen den Jahren 1960-65 gemalten Bildern sind literarisch bemüssigten, surrealistische Einflüsse zu betrachten. Nach dieser Zeit malte er 2-3 Jahre lang mit Wallkyd und diese Technik brachte ihn unvermeidlich in Verwandschaft mit den Malern seiner Umgebung (in erster Linie mit Lajos Biró aus Debrecen). Seine eigene Stimme hat er 1967-68 gefunden. Neurlich malt er in Öl mit Plexfeder. Mit seinen Landschaftsbidern und Gestemalerei - gemischt mit den Einflüssen der modernen Gestemalerei - den Traditionen der Malerei von der Tiefebene. Seine Landschaftsbilder sind reizbar und kräftig, sie haben den Charakter der Landschaft und ihrer Leute. An den Bildern, wo er „die Bihari Pussta", die morastigen und waldigen Landschaften bemalt, regen ihn die zwei grossen Elemente: die Begegnung der erde und des Himmels, und die alla prima Darstellung derer an. An seinen auch Häuser, Brücken, Kanäle in sich tragenden Bildern tritt die Einheit der Bodenstrukturständigkeit und Fleckähnlichkeit und die tektonischeren und mehr gelösten Auffassung auf. Seine Werke sind die Bekenntnisse eines Malers, der sich an die Landschaft und an ihrer Menschen anknüpft. "332