Héthy Zoltán szerk.: Bihari Múzeum Évkönyve 1. (Berettyóújfalu, 1976)

NÉPRAJZ - VOLKSKUNDE - Die Volksküche von Berekböszörmény am Ende des 19. Jahrhunderts

László Máté DIE VOLKSKÜCHE VON BEREKBÖSZÖRMÉNY AM ENDE DES 19. JAHRHUNDERTS Der Verfasser befasst sich in der Einleitung mit der Ernährung, die durch die Wand­lung der Lebensweise der Dorfbewohner eine Änderung durchmachte, sowie mit der Aus­bildung Küchen. Nach der Einleitung untersucht er in Berekböszörmény auf Grund der eigenen Sammlung den Baustruktur, den Aufbau, die verschiedenen Formen und Ein­richtungen der Volkstüche am Ende des 19. Jahrhunderts. Die Bauweise der sogenannten „szabadkéményes konyhák" (Küchen mit Freischornste­in) verbreitete sich auch in Berekböszörmény - wie in den anderen Dörfern von Bihar. Der mittlere Teil der aus drei Räumen bestehenden Häuser war das pitar, das Vorhaus. Den grossen Teil dieses nahm der kemence (Backofen) ein, der nicht nur als Koch - und Backplatz diente, sondern er war das beliebte Ruhelager (sut) der Kinder und der Alten. Der Verfasser gibt die zum Backofen gehörenden Geräte, das tűzgyújtó (Feuerzeug) und den tűztisztító (Schürhaken) bekannt. Dann beschreibt er die in der Küche gebrauchten, verschiedenen Geschirranten: serpenyő (Pfanne), vasháromlábak (Eisenstänge) und die lábasok (Kochtöpfe). Die in der Küche untergebrachten Möbel, wie tálas (Kredenz), téka ((Wandschrank) und asztalszék (Kinderstuhl) dienten natürlich zum Mahl und zur Lagerung der Lebensmittel. Die in der Abhandlung bekanntgegebene Volkstüche und derer Einrichtungen wurden durch die Wandlung der Lebensweise, die Umgestaltung der Ansprüche und die Entwicklung der Technik allmählich in den Hintergrund gedrängt. Heutzutage findet man nur in einigen alten Häusern die für das Ende des 19. Jahrhunderts charakteristische Küche und even­tuell einige alte Einrichtungsstücke dieser. "310

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