Bíró Szilvia - Molnár Attila: Fogadó a határon. Római kori útállomás Gönyün - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetője 4. (Győr, 2009)
Bíró Szilvia: Fogadó a határon
Das Gebäude war mit der traditionellen tegula-imbrex-Methode gedeckt. Die Mauern des 17 m langen Baus waren dadurch mit einem riesigen Gewicht belastet, deshalb wurde unter Wiederbenutzung der Säulenstellen des früheren Holzgebäudes die Dachkonstruktion durch Holzsäulen gestützt. Es gibt ein größeres Pfostenloch an der Hauptachse des Gebäudes im hinteren Teil. Sein Steinfundament weist darauf hin, dass diese Säule jedenfalls zum Abstützen des Daches verstärkt werden musste. Auch darin können wir sicher sein, dass das Dach entlang der Hauptmauern etwa 30 cm über die Mauer hinaus überhing, denn die kleineren Graben zur Ableitung des Niederschlagswassers begannen 30 cm von der Mauer, deshalb muss eine Rinne das Wasser hierher geleitet haben. Der Großteil von Dachkonstruktion und Lehmziegeln wtirde bei Liquidierung des Gebäudes planiert. 25