Molnár Attila et al.: Jöttek - mentek. Langobardok és avarok a Kisalföldön - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetője 3. (Győr, 2008)
Daróczi-Szabó László: Állantcsontok Táp-Borbapuszta avar kori temetőjéből
Aus 218 Gräbern wurden 1749 ganze Tierknochen oder Fragmente archäozoologischen Untersuchungen unterzogen. Von dieser Menge waren 1512 Knochen in einem solchen Zustand, dass sie genau der Art zugeordnet werden konnten, in den übrigen 237 Fällen konnte lediglich die etwaige Größe des Tiers, die Klasse (z. B. Vogel) oder die Ordnung (z. B. Nager) festgestellt werden. Die Knochen waren in solch schlechtem Erhaltungszustand, dass einige Stücke beim bloßen In-die-Hand-Nehmen zu zerbröckeln begannen. Damit ist zu erklären, dass von den ursprünglich mit Sicherheit vollständigen Hühnerskeletten nur eine Handvoll Knochen geblieben ist, das Vorhandensein der Wirbel und Zehenglieder beweist aber, dass beim Einsammeln des Fundmaterials auch die kleinsten Knochen sorgfältig erfasst wurden. Liste der Fauna Art Stückzahl Bestimmbare Knochen in % Haushuhn (Gallus domesticus Linné 1758) 1189 78,6 Hausgans (Anser domesticus Linné 1758) 186 12,3 Rind (Bos taurus Linné 1758) 80 5,2 Hausschwein (Sus domesticus Erxleben 1777) 29 1,9 Schaf und/oder Ziege (Caprinae Gray 1852) 19 1,2 Hecht (Esox lucius Linné 1758) 9 0,6 Bestimmbare Knochen 1512 100 Vogel 17 Nager 1 Unbestimmbare Großtiere 131 Unbestimmbare Kleintiere 87 Unbestimmbare Menschen- oder Tierknochen 1 Unbestimmbare Knochen 237 Wie die Tabelle zeigt, ist eindeutig sichtbar, dass die dominierende Mehrheit der Knochen vom Haushuhn stammt. Die Wichtigkeit des Geflügels zeigt über ihr zahlenmäßiges Übergewicht hinaus, dass in mehr als der Hälfte der untersuchten 218 Gräber, in 140 Geflügelknochen vorhanden waren, unter diesen kamen in 5 Gräbern auch Huhn und Gans zum Vorschein. Die Hühnerknochen dominieren auch bei diesem Vergleich, in 124 Gräbern. Vorkommen von Hausgeflügel pro Grab (insgesamt 140 Gräber) Huhn Gans Huhn und Gans In 124 In 22 In 6 Gräbern Von den zu den unbestimmbaren Knochenfragmenten gezählten 17 Geflügelresten waren 16 Stück kleingebrochene Eier. Mit Recht ist anzunehmen, obwohl ihre Bestimmung nicht gelungen ist, dass es sich um Eier von Hausgeflügel handelt. Die 9 % Säugetierknochen sind als ziemlich wenig zu bezeichnen, daneben ist es ungewöhnlich, dass Längsknochen vom Rind überhaupt nicht aufgetaucht sind. 180