Bíró Szilvia et al.: A Vagongyár alatt - A vagongyár előtt. Római temető és középkori település a győri Árkád területén - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetői 2. (Győr, 2007)
Tomka Péter: A honfoglalás korától a török időkig. Amit Győr középkori történetéről megismertünk
Darüber sagte die Urkunde zwar nichts aus, von woher, jedoch können wir nach unseren Grabungen diejenige Vermutung ernst nehmen, die von Arnold Börzsönyi noch im 19. Jahrhundert aufgeworfen wurde: von hier, aus der östlichen Vorstadt! Unbewohnt blieb das gesamte Gebiet dennoch nicht. Hier und da, recht verstreut, konnten in einigen flachen Gruben Andenken an das 14.-15. Jahrhundert gefunden werden in Form von Fragmenten einer glasierten Schale mit sog. Sgraffitoverzierung, oder von gotischen Ofenkacheln. In dem der Stadt am nächstliegenden Teil wiederum fanden wir Überreste eines renovierten, unterkellerten Gebäudes mit Backsteinwänden (Objekt 453), was zur Zeit von König Zsigmond oder König Mátyás genutzt und mit großer Wahrscheinlichkeit dann abgerissen wurde, als die Arbeiten an der auch Wien schützenden Győrer Grenzburg begannen, nachdem man Nachrichten über die nahende Türken vernommen hatte (zu der Zeit bemühte sich nämlich jeder, sich in den Schutz der starken Festungsmauern zurückzuziehen, andererseits mussten sämtliche „vorstädtischen” Hindernissen beseitigt werden, um die Wirksamkeit der Kanonen zu erhöhen). Und so endet die mittelalterliche Geschichte des Gebietes um das Einkaufszentrum Árkád. 89