Bíró Szilvia et al.: A Vagongyár alatt - A vagongyár előtt. Római temető és középkori település a győri Árkád területén - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetői 2. (Győr, 2007)

Kovács Lajos: A 110 éves Vagongyár. A Rába-gyár története 1896-tól napjainkig

Der 2. Weltkrieg schuf eine Konjunktur für die Maschinenproduktion. Nachdem Arnold Barcza im Jahre 1941 in Pension ging, ernannte man den vorher an der Spitze der Rimamurány-Salgótarjáner Eisenwerke stehenden Ábrahám Imre Pattantyús zum Direktor des Unternehmens Unter seiner Leitung entstand in den Jahren 1940-43 eine neue Autofabrik auf ca. 23 800 m2 Grundfläche. In den modernen, neuen Werkstätten stieg die Produktionskapazität weiter an, und ebenso die Zahl der Beschäftigten: im Jahre 1944 arbeiteten bereits mehr als 11000 im Werk. In den Jahren 1939-40 entstanden die Montagehalle und das Ersatzteillager für die Flugzeugherstellung und es begann die selbständige Produktion der Flugzeuge: 12 Aufklärungsflugzeuge „Sólyom” und der Prototyp des Flugzeuges vom Typ „Levente” wurden hergestellt. Zwischen 1940-42 erzeugte die Waggonfabrik 27 Flugzeuge vom Typ „Sólyom” und 29 vom Typ „Focke-Wulf ”. Die Flugzeugfabrikation hatte nach den Plänen mit dem 1942 gestarteten Messerschmidt-Programm Aufschwung erfahren. Die ersten Messerschmidt wurden noch im selben Jahr in Kooperation mit dem Dunai Repülőgépgyár (Donau Flugzeugwerk) fertiggestellt, wegen technischer Probleme jedoch kam es nie zu dem geplanten Produktionsumfang (monatlich 50) des Jagdfliegers Me Bf 109 und des Bombenwerfers Me 210 (insgesamt wurden nur 25 gefertigt). 1941 begann man mit der Herstellung der Panzerwagen „Túrán” aufgrund der Skoda T21-Lizenz. Von diesen zur Mittelklasse zählenden Panzerwagen entstanden in Győr bis zum (ahre 1944 insgesamt 120 Stück. Da er Materialbedarf das Siebenfache des der Lastwagen war, ging die Produktion letzterer zurück. Das Waggonwerk blieb auch weiterhin das Werk mit der größten Kapazität des Unternehmens, die nicht einmal während des Krieges voll ausgenutzt werden konnte. In den Jahren des Krieges wurden insgesamt ca. 1500 Waggons hergestellt. Die größte Unternehmung der Abteilung Brücken war die in den Jahren 1940-42 erbaute, 361 m lange Donau-Brücke bei Medved'ov. Im März 1944 erhielt die Waggonfabrik die Genehmigung, Teile des Werkes in die benachbarten Gemeinden auszusiedeln. Am 13. April 1944 kam es zur ersten, tragischen Bombardierung des Werkes, die 300 Todesopfer forderte, und bei der 65 % der Gebäude und 70% der Anlagen beschädigt wurden, der Betrieb wurde dann praktisch eingestellt. 151

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