Bíró Szilvia et al.: A Vagongyár alatt - A vagongyár előtt. Római temető és középkori település a győri Árkád területén - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetői 2. (Győr, 2007)
Kovács Lajos: A 110 éves Vagongyár. A Rába-gyár története 1896-tól napjainkig
Da auch die Inhaber, die österreichischen Bankgruppen riesige Verluste hinnehmen mussten, konnten sie dem Werk keine Hilfe sein. Diese Situation wurde ausgenutzt von einem der bedeutendsten Unternehmen des östereichisch-ungarischen Eisenkartells, der Rimamurány-Salgótarjáni Vasmű Rt. (RIMA) und man kaufte die Mehrheitsanteile der Waggonfabrik auf. Im Hintergrund der Transaktion spielten neben wirtschaftlichen Überlegungen auch politische Motive eine Rolle, nahm doch in den Vorstellungen der Gömbös-Regierung bezüglich einer Aufrüstung auch das Győrer Werk eine wichtige Rolle ein. Somit erging in der Absicht, das Werk vor der Liquidierung zu retten, auf Initiative des Verteidigungsministers die Aufforderung, die eher einer Anweisung gleichkam, an den Vorstand der RIMA, und ihrer Bank, der Ungarischen Handelsbank Pest. Die Fusion wurde am 15. Februar 1935 bekannt gegeben, und sofort begann man auch mit der Reorganisation der Produktion. Laut dem neuen Direktor, Pál Bíró, musste das Eisenwerk anstelle der staatlichen Aufträge mit seinen Produkten die privaten Verbraucher ins Visier nehmen. In diesem Sinne wurde der Schrauben und Werkzeugbetrieb (Csavar- és Szerszámgyár) in den ungenutzten Győrer Werkhallen angesiedelt, sowie das Edelstahlwerk (Nemesacélüzem) und die Topffabrik (Edénygyár). Im Zuge der Llmstrukturierung stieg die Zahl der Beschäftigten innerhalb eines halben )ahres von 300 auf 1900 an. Die wichtigste Einheit des Werkes, die Gießerei, wurde in drei Teile gespalten: Stahl-, Graueisen- und Eisengießerei. In der Graugießerei lief 1936 die Aluminiumgießerei an. Anstelle der bisherigen Martin- Öfen wurden für das Schmelzen des Stahls 300 kg-Lichtbogenöfen in Betrieb genommen, welche zwei Jahre später durch 2-Tonnen-Öfen ersetzt wurden. In diesen wurde spezieller „Ajax”-Stahl erzeugt, dessen Qualität Weltniveau hatte, das Produkt wurde sogar nach England exportiert. 147