Bíró Szilvia et al.: A Vagongyár alatt - A vagongyár előtt. Római temető és középkori település a győri Árkád területén - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetői 2. (Győr, 2007)

Kovács Lajos: A 110 éves Vagongyár. A Rába-gyár története 1896-tól napjainkig

Im Bereich Autoherstellung wurden die veralteten Prag-Lizenzen abgelöst: Ende 1927 kaufte man die Lizenz für die Lastwagen und Autobusse der Krupp Werke, dann im Laufe des Jahres 1928 das Produktionsrecht für die Kleinlaster der Öster­reichischen Automobilwerke AG. Als Folge der neuen Lizenzen erschien man bereits im Jahre 1929 mit dem З-5-Tonnen-Schnelllastwagen Rába-Krupp auf dem Markt, und mit dem 1.5-Tonnen-Rába A.F., wovon später auch der Armee-Geländewagen Botond entwickelt wurde. Aufgrund der RABA-AFI erschienen die 2,5-Tonnen- RABA Super, dann die 3,5-Tonnen-Speciál, die 5 Gang-Lastwagen, sowie unter dem Markennamen Rába Speciál die Autobusse, bei denen erstmals geschweißte Stahl­konstruktionen anstelle der Fahrgestelle aus Holz eingesetzt wurden. Aus der erfolgreichsten Fahrzeugfamilie dieser Epoche wurden bis 1951 etwa 2500 herge­stellt. Die neuen Produkte kamen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt auf den Markt, gleichzeitig mit der 1929 beginnenden Weltwirtschaftskrise, und so blieben sie in diesen Jahren größtenteils auf Lager. In denjahren der Krise brauchte das Werk seine Reserven auf: in den schwierigsten Zeiten wurde der Materialbestand verkauft. Da die drei Jahre zwischen 1932-35 im zunehmenden Maße verlustbringend waren, an Investitionen, Entwicklungen und Instandhaltungen gar nicht zu denken war, kam es zur Abnutzung der Maschinen und Geräte, zu deren Veralterung. Im Jahre 1933, am Tiefpunkt der Krise, arbeiteten lediglich 300 Beschäftigte in der Fabrik, an wöchentlich З-4-Tagen. 145

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