Bíró Szilvia et al.: A Vagongyár alatt - A vagongyár előtt. Római temető és középkori település a győri Árkád területén - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetői 2. (Győr, 2007)

Daróczi Szabó László et al.: Csontok és magvak. A természettudományos vizsgálatok eredményei

I I Die Eichel von Polygonum aviculare mochten von dem Dreschplatz oder während des Transports und der Abladung des gereinigten Getreides von dem Weg zum Haus oder Erdmiete hineingelangt haben, diese Pflanze bevorzugt ja Siedlungsnähe, von Tieren durchstreifte, ausgetretene Pfade. Ausgehend von der natürlichen Umgebung und den ökologischen Ansprüchen der Unkräuter kommen wir zu der Konsequenz, die Äcker sollten sich in Siedlungsnähe befunden haben. Die Auswertungen der zahlreichen Tierknochenfunde ist noch im Gange, die Funde aus der „Periode der Grosshäuser” (das Fundmaterial von 2 Häusern und dem Kästchengraben) zeigen ein ziemlich einhelliges Bild. Aus den drei Objekten wurden insgesamt 1230 Kieferknochenfragmente einer Analyse unterzogen, davon konnten 374 Fragmente nur nach der geschätzten Grösse des Tieres (grosser oder kleiner Körperbau) auseinandergehalten werden, oder es war nur festzustellen, dass wir einem nicht näher bestimmbaren Vogel-, Fisch-, oder Muschelfragment gegenüber stehen. Bei insgesamt 856 Fragmenten konnte genau festgestellt werden, von welcher Art sie stammen, und nach der Auswertung der Daten ist eine eindeutige Haustierdominanz (in erster Linie die des Rindes) zu dokumentieren: 851 Knochen stammen von Haustieren, lediglich 5 von Wildtieren (zählen wir auch die noch einer genauen Bestimmung harrenden Fisch-, und Muschelfragmente zu den Wildtieren, wächst deren Zahl auf 13). Unter den Haustieren dominiert das Rind (524 Fragmente), gefolgt in der Frequenz von Schaf und/oder Ziege (208), dann das Hausschwein (79). Zahlenmässig in den Knochenfragmenten liegen weit hinter diesen drei Arten das Haushuhn (19), die Hausgans (4), das Pferd(11), die Hauskatze (4) und der Hund(2) abgeschlagen. Die zugeordneten Wildtier-Knochen stammen von den folgenden Arten: Rothirsch (2), Feldhase (2) und europäischem Reh (1). Aus einem Objekt kamen sogar die Knochen eines geschundenen Bibers zum Vorschein. Von den übrigen Fragmenten konnte folgendes festgestellt werden: 188 Fragmente stammen von grosswüchsigen, 176 von kleinwüchsigen, 2 von nicht näher bestimmbaren Vögel, 3 von Muscheln, und 5 von Fischen. 129

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