Bíró Szilvia (szerk.): Rómaiak nyomában… Az elmúlt 15 év római koros ásatásai Győr-Moson-Sopron megyében - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetői 1. (Győr, 2006)
Gabrieli Gabriella: Sopronkőhida – Rómaiak a Fertő-tó vidékén
15 m entfernt davon kam eine Grabgruppe zum Vorschein, drei Gräber aus Stein nebeneinander. Der Deckel des 2. Grabes wurde um die Brust durchgebrochen. Das Grab wurde durch das so gebildete Loch ausgeraubt, vermutlich noch in der römischen Periode. Die Lage der Knochen zeigt, dass das Skelett des erwachsenen Mannes nur soweit gestört wurde, bis es durch das Loch in das Grab hineingegriffen werden konnte. Das Grab hatte so kaum Beigaben, die auch nur fragmentarisch waren. Daneben stand ein ebenfalls geraubtes Grab (3.), das ist aber schon eine neuzeitliche Räubung. Die Deckplatte des Grabes fehlt. Von dem Schnitt des Grabens stellte sich heraus, dass diese Deckplatte bei dem Bau der einstigen mit Stein fundierten Strasse gefunden worden war, und das Skelett zusammen mit allen Beigaben offensichtlich herausgenommen worden war. Die südliche Längsplatte fehlte auch. Das vierte Grab wurde zur gleichen Zeit mit dem dritten gebaut, weil die nördliche Längsplatte des dritten Grabes und die südliche Längsplatte des vierten gleich waren. Das letztere kam auch unversehrt ans Tageslicht, die Arbeitsmaschine bekratzte seine nordwestliche Ecke nur beim Vorkommen. Seine Deckplatte war ein früheres Grabstein, das umgekehrt auf den aus zwei Stücken behauten Steinsarg hingelegt wurde. Ihre Darstellungen wurden abgemeisselt, ihre Inschrift ist vollkommen lesbar. Sie brach bei der Heraushebung in mehrere Stücke. Der Steinbildhauer—Restaurator György Kovács restaurierte sie, derzeit kann sie im Hof des Fabricius—Hauses in Sopron besichtigt werden. 97