Bíró Szilvia (szerk.): Rómaiak nyomában… Az elmúlt 15 év római koros ásatásai Győr-Moson-Sopron megyében - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetői 1. (Győr, 2006)

Gabrieli Gabriella: Scarbantia – Római Municipium

• Das neueste Ergebnis der Erforschung von Scarbantia ist das Ge­bäude des Heiligtums, das auf dem Grundstück Várkerület 1-3. freigelegt wurde. Die ohne Einmeldung begonnenen Bauarbeiten ermöglichten nur eine Notgrabung, so dass viele archäologische In­formationen vernichtet wurden. Das O-W gerichtete Gebäude konnte leider nicht vollständig freigelegt werden, weil es sich nach Süden und Westen über die Grundstücks­^ grenze und unter der heutigen Strasse fort-»»^H^fciffcff setzte. Aufgrund der vermuteten Laufhori­zonte mit verschiedene Niveaus und der ge­fundenen Mauern ist eine Anordnung der Räume um einen Innenhof zu vermuten. Das Heiligtum ot Platz für die Verehrung mehre­rer Göttlichkeiten, so kamen für Venus, Juno, Merkur und den Quellen geweihten Altar-JHBtfÉÉw steine in seinem Areal zum Vorschein. Bei einigen klei-JHjHHűJ^L neren fragmentarisch überlieferten Inschriften fehlen die Namen der Götter. ^AwftfiSEJ!^ ;*Jpr Als eine Besonderheit kann erwähnt werden, dass drei klei­ne, sorgfältig behauene, aber inschriftslose Altäre in einem ^^^^^^ Hort zutage kamen. Bei der eingehenden restauratori­schen Untersuchung stellte sich heraus, dass es auch auf den Altaren ohne Inschriften Brandspuren von Kerzen gibt, die belegen, dass diese Stücke bei der Ausübung der Riten ebenfalls ihre Verwendung fanden. Die Inschriften waren vermutlich aufgemalt, und wetzen sich im Lauf der Zeit ab. 59

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