Bíró Szilvia (szerk.): Rómaiak nyomában… Az elmúlt 15 év római koros ásatásai Győr-Moson-Sopron megyében - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetői 1. (Győr, 2006)

Aszt Ágnes: Ad Flexum és környéke – Ásatások és terepbejárások Moson megyében

Auf dem Gebiet des Komitats Moson wurden zahlreiche Fundorte der Römerzeit durch die am häufigsten verwendete Erkundungsmethode der Fundorte, die sog. Geländebegehung bekannt. Im Laufe der Jahrhunderte, Jahrtausende wurden die einstigen Siedlungen von der Erde bedeckt, aber durch die fortlaufende Bodenbewegung, vor allem durch die Pflugarbeiten werden die Bewurfstücke der einstigen Häuser (Geflecht und Lehm), die Fragmente der Gebrauchsgeräte, der Küchenabfall, oder die Beigaben der Gräber, die Menschenknochen ans Tageslicht gebracht. Die Ausbreitung und der Charakter der Oberflächenspuren, die Verzie­rungs und fertigungstechnischen Spuren an den Gegenständen bestimmen das Alter und den Charakter der unter der Erde liegenden Siedlung oder des Gräberfeldes in gleichem Masse. Die Begehung ist Teil der archäologischen wissenschaftlichen Geländearbeit, sie kann mit der Schatzsuche nicht in Paralelle gestellt werden. Die mit je moderneren Geräten ausgestatteten Kunstschatzjäger bringen das Publikum und die Wissenschaft nicht nur um unersetzliche Funde, aber mit ihren Raubgruben zerstören sie die von archäologischer Hinsicht ausserordentlich wichtigen Schichtenfolgen und primären Fundzusammenhänge. Es kommen in dem Komitat durch die Lokalaugenscheine und die Gelände­begehungen unzählige Funde, unikale Fundstücke in die Museen. Infolge der Nähe der Grenzübergänge kommen nicht nur die von den Schatzsuchern in Beschlag ge­nommenen Gegenstände zu uns, sondern auch von dem Zollamt bekommen wir be­schlagnahmte Waren in stattlicher Anzahl, sodass sowohl ihre Fundorte, als auch ihre Befunde unbekannt bleiben. 53

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