Arrabona - Múzeumi közlemények 10. (Győr, 1968)
Uzsoki A.: A Győr „Újszállások” régészeti lelőhely kutatástörténete
IX. 47—48, von welchem gleichfalls die Umhüllung oder Hilse fehlt, mit Nietlöchern versehen. T. VIII No 34, T. IX. 44/45 und T. XXV. 6. haben eine dünne, gerade Angel; bei T. IX. 41 besteht das gekrümmte, am Ende mit einem Knopf versehene, und mit der Klinge ein ganzes bildende Heft lediglich aus Eisen. Die auf T. XIII. sub 130/34 abgebildeten, zur Hälfte geraden, und von da an gegen die Spitze zu geschweiften eisernen Klingen dürften wohl als Rasirmesser benützt worden sein, da ihr Rücken mit einen dreieckigen scharfen Vorsprung versehen ist, und diese Klingen demnach unseren heutigen Rasirmessern ähnlich sind. Solche Messer wurden 5 Stück gefunden; bei sämmtlichen fehlte das Heft. Das auf T. IX No 51 unseres Skizzenbuches abgebildete eiserne Messer, dessen bogenförmig gesattelter Rücken gegen die Spitze zu geschweift ist, dürfte wohl auch den Rasirmessern angereiht werden können, da die Größe der Klinge eher auf diese Verwendung hindeutet, als daß sie der Vermuthung Raum ließe: daß wir es hier mit dem germanischen Kriegmesser zu thun haben; denn, obzwar den Rücken der sogenannten Kriegsmesser ebenfalls muldenförmig einwärts gebogen ist, so darf dennoch nicht übersehen werden, daß derselbe gegen die Spitze zu nicht geschweift war; hauptsächlich muß jedoch in Betracht gezogen werden: daß dieses Messer mindestens um die Hälfte kleiner ist als wie es die deutschen Kriegsmesser waren. Es braucht wohl kaum erwähnt zu werden daß wir, wenn auch die Form dieses Messers dem Egyptischen Schwerte und Beile nahe steht weder an das eine noch an das andere denken dürfen. 29