Arrabona - Múzeumi közlemények 5. (Győr, 1963)

K. Szigeti: Musikleben der St. Ignatius Kirche von Győr im 18. Jahrhundert

Jel­zet: Szerző neve: 141. 142. 143. i. -.-X. 145. Ivanschitz, A. >> 146. 147. 148. Holzinger, J. Wirt, W. 149. )! 150. >> 151. >> 152. » 153. )) 154. » 155. 156. Wagenseil, G. Chr. Zeiler, G. 157. A mű címe: Oratóriumok, szimfóniák: Oratorium I. Oratorium II. Oratorium III. Oratorium IV. Oratorium V. Oratorium II. de S. Xaverio Oratorium VI. de S. Aloysio Oratorium I. Oratorium II. Oratorium III. Oratorium IV. Oratorium II. S. Fr. Xaverii Oratorium IV. in hon. S. Fr. Xaverii Oratorium V. de S. Fr. Xaverio Sinfonia in C Orpheus Ecclesiasticus dulci fidium Harmónia ppr duodecim Concertationes. Op. III. Augsburg, 1735. (Hiányos) Töredékek Ének- és zenekar összetétele: CATB, V12, Va, C12, O. CATB, V12, Va, C12, O. CATB, V12, Va, C12, O. CATB, V12, Va, C12, O. CATB, V12, Va, Cb, C12, Fg2, O. CATB, V12, Cb, Ob2, Cor2, O. CATB, V12; Va, Ob2, C12, O. CATB, V12, Cb, Ob2, C12, Cor2, T, O. CATB, V12, Cb, Ob2, C12, Fg2, Cor2, T. O. CATB, V12, Cb, F12, Ob2, C12, T, O. CATB, V12, Va2, Cb, Ob2, C12, Cor2, T, O. CATB, V12, Cb, FI, Cor2, O. CATB, V12, Cb, Fg2, Cor2, O. CATB, V12, Cb, Fl, C12, T, O. V12, Va, C12, O. V12, Ve, O. Szigeti Kilián MUSIKLEBEN DER ST. IGNATIUS-KIRCHE VON GYÖR IM. 18. JAHRHUNDERT Die im 15. Jahrhundert auf europäischer Stufe stehende Musik Ungarns geriet während der 150 Jahre dauernden Türkenherrschaft im 16—17. Jahrhundert in Ver­fall. Erst seit Beginn des 18. Jahrhunderts konnte das Ungarntum mit dem musika­lischen Entwicklungsgang Europas wieder Schritt halten. Aus dieser Epoche der musikalischen Erneuerung stammen jene, das musika­lische Repertoire der Jesuitenkirche St. Ignatius von Győr umfassenden 154 Bände, die die Grundlage unserer Studie bilden. Dieses Verzeichnis bezeugt, daß im 18. Jahr­hundert in der St. Ignatius-Kirche von Győr wahrhaft kunstvolle Musik gepflegt wurde. Diese Kirchenmusik, die sich an der Grenze zwischen barocker und klas­sizistischer Musik bewegte, war sehr vielseitig: Kompositionen italienischer Meister im Stile der neapolitanischen Schule, aber auch Werke süddeutscher Tonkünstler sind gleicherweise vertreten. Dodh war es die Wiener Schule, deren Einfluß sich am stärk­sten geltend machte. Die besprochene musikalische Sammlung umfaßt Gesangswerke für gemischte Chöre und Soli mit Orchesterbegleitung. Die Anzahl der Noten und andere Ana­logien lassen darauf schließen, daß es sich — ähnlich wie bei anderen barocken Sängerchören und Musikkapellen — um einen zahlenmäßig kleinen Kirchenchor han­delte. Die Zusammensetzung der Musikkapelle war mannigfaltig. Alle, im 18. Jahr­hundert in Westeuropa gebräuchlichen Musikinstrumente waren hier vertreten. Die Tondichtungen wurden von den Zöglingen des Jesuitenkollegiums, vorgetragen doch 246

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