Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. A Szent István Király Múzeum Évkönyve. 29. 1998-1999 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (2000)

Tanulmányok – Abhandlungen - Gabler Dénes: Italische Sigillaten mit Stempel in Pannonien. p. 75–98.

e) Verbreitungsgebiet Rom - vgl. Guagliumi 1978, 122, Nr. 291 Umgebung von Torino - vgl. С VA 1888 a-re Libarna - vgl. VA 1888 f Muralto-Liverpool -vgl. Simonett 1941, 73, 107, Grab 46 Giubiasco - vgl. CVA 1888 11 Locarno - vgl. CVA 1888 12 Angera - vgl. G. Sena Chiesa 1985, 352, 354 Solduno - vgl. Donati 1979, 235, tomba 58.12, Tav. XXXVI. 12 Brescia - vgl. Delia Porta 1998, 114 Como - vgl. Delia Porta 1998, 114 Paggio Rusco - vgl. Delia Porta 1998, 114 Valeggio Lomellina - vgl. Delia Porta 1998, 114 Albate - vgl. Delia Porta 1998, 114 Vicenza-C1LV8116,53 Sermide - vgl. Calzolari 1991, 72, fig. 11.4 Ravenna - vgl. Scotti-Maselli 1980, 189-190 Aquileia - vgl. Scotti-Maselli 1980, 189-190 Joannis - vgl. Strazzula Rusconi 1979, 38. tav. III. 1 Vindonissa - Ohlenroth 1934-1935, 246 Magdalensberg - Schindler-Scheffenegger 1977, Taf. 122.1 Virunum - CVA 1888 g; Zabehlicky-Scheffenegger, 1993, 259, Abb. 1.3 Celeia - vgl. Kolsek 1972, Y 151, N. 3.27 Flavia Solva -vgl. Schindler-Kaudelka 1994, Taf. 23.12-15 Gleisdorf - vgl. Schindler-Kaudelka 1995, 82-83, Nr. 98 Juvavum - vgl. Schindler-Scheffenegger 1977, 282 Emona - vgl. Plesnicar 1972, Taf. CIX.9, Grab 402; Petra 1972, Taf. LXXXVII.13, Grab 75; Taf. XIII, Grab 29-34 Neviodunum - Petra-Petra 1978, Taf. XLI.6 Poetovio - Mikl Curk 1968, 66, Nr. 23.68, Nr. 54.73, Nr. 157.75, Nr. 191 Salla - Gabler 1979, 379, Abb. 22.3 Savaria - vgl. Vágó 1977, 88, Abb. 4.7, 91, Abb. 5.9; Gabler 1973, Abb. 5.18; Sena Chiesa-Arslan 1998. (ed.), 616, tav. VI.45 Scarbantia - vgl. Vágó 1977, 107 Mursella - vgl. Szönyi 1981, 102, Abb. 12.4 Carnuntum - vgl. E. Nowotny, RLÖ 12, 1914, col. 170; Zabehlicky 1986, Abb. 4.2.14-15 Arrabona - vgl. Gabler 1967, 30, Abb. 3.3, 7 Keszthely-Dobogó -vgl. Bonis, 1972, 256; Vágó 1977, 108 Aquincum - Kuzsinszky 1923-1926, 92; Fő tér - Grabung von T. Hable 1997 -zwei Paropsis (unpubliziert) Vetus Salina - vgl. L. Barkóczi-É. Bónisl954, 145, Abb. 16.10; Vágó 1977, Abb. 4.8 Rittium - CIL III 12014,546 Sirmium- vgl. CVA 1888 y = Gabler 1973, Abb. 5.15; Brukner 1981, pl. 1.25 Singidunum - vgl. Bojovic 1977, Taf. I.1-; Bjelajac 1990, 140 f) Datierung S. Zabehlicky (1992), 418), die sich eingehend mit den spätpadanischen Sigillaten befaßt hat, konnte die Betriebsdauer der Werkstatt des CTSUC - dem chronologischen Rahmen der von ihm produzierten Formen entsprechend - nur innerhalb sehr weiter Grenzen bestimmen. Sigillaten der Form Consp. 29 ebenso wie der Form Consp. 34 findet man auch in mit Münzen von Antoninus Pius datierten Gräbern. Es ist richtig, daß sich in den mit späten Münzen bestimmten Grabkomplexen kein Gefäß mit CTSUC-Stempel befindet. Dafür taucht die Ware dieses Töpfers in solchen Grabkomplexen auf, die keine Münzbeigaben begleiten. (Eine Ausnahme bildet das Grab Pe 14 des Gräberfeldes von Emona, in dem eine Münze des Tiberius lag.) Am Magdalensberg wurde ein Gefäß mit CTSUC-Stempel gefunden, was die Tätigkeit des Töpfers vor 45/50 belegt. Zur Bestimmung der Chronologie konnten wir uns auf die Angaben folgender Fundkomplexe bzw. Fundorte stützen: Emona - Grab Pe 75. Die Glasolpe unter Petru 1972, Taf. LXXXVII.8 ist in die zweite Hälfte des 1. Jahrhunderts zu setzen; vgl. Maccabrani 1983,57. - Der Becher der Form Isings 33 unter Petru 1972, Taf. LXXXVII.20 ist in den Zeitraum zwischen Claudius-Trajanus datierbar. - Die gläserne "Urne" der Form Isings 19 unter Petru 1972, Taf. LXXXVII.19 ist in den Zeitraum ab tiberisch-claudischer Zeit bis Anfang 2. Jahrhundert zu setzen. - Die Glasschüssel mit ausgebogenem Rand unter Petru 1972, Taf. LXXXVII.21 wurde ab der Zeit Neros bzw. der Flavierzeit produziert. Das "Schuppenschälchen" unter Petru 1972, Taf. LXXXVII.15 kann in die zweite Hälfte des 1. bzw. an den Anfang des 2. Jahrhunderts gesetzt werden (Gassner 1990, 256). Celeia - Kolsek 1972, Y 151, Nr. 3. In dem Grabkomplex datiert unser Gefäß padanische Ware, die man auf dem Magdalensberg findet, so z.B. Sigillaten mit dem Stempel AGATO, PLACI, QUADRA und VIATOR (Schindler-Scheffenegger 1977, 333). Da alle Namen im Rahmen eines Sohlenstempels vorkommen, kann man bei ihrer Datierung die tiberischclaudische Zeit in Betracht ziehen. Allerdings ist nicht auszuschließen, daß die Offizinien auch nach Aufgabe der Siedlung Magdalensberg noch tätig waren. Solduno - Donati 1979, 58.22. In dem Grabkomplex kamen in die zweite Hälfte des 1. Jahrhunderts datierbare Gefäße mit den Stempeln L.M.V­Q.S.P und Q LUC gemeinsam mit der Ware von CTSUC zum Vorschein. Das Schuppenschälchen Nr. 41 aus diesem Grabkomplex ist in die zweite Hälfte des 1. Jahrhunderts zu setzen. (Ähnliche Typen gibt es auch im Material des zum Lager Adony I gehörenden Vicus [Barkóczi-Bónis 1954, Abb. 18.1-2].) In demselben Grabkomplex ist die S-bügelförmige, stark profilierte Fibel Tav. XXXVI. 10 zu finden ­mit zwei Löchern am Nadelhalter (Riha 1979, 72-75) -, die man in den ab claudischen Zeit bis zum Beginn des 2. Jahrhunderts reichenden Zeitraum setzen kann. Virunum - S. Zabehlicky 1993, 259. In der frühesten Schicht kamen Gefäße dieses Töpfers zusammen mit einigen arretinischen, hauptsächlich aber mit spätpadanischen Produkten ans Licht, die in die zweite Hälfte des 1. Jahrhunderts zu datieren sind. Vetus Salina - Ware von CTSUC wurde in dem Lagersdorf des Holz­Erde Lastely I gefunden (Barkóczi-Bónis 1954, Abb. 16.10). Das Lager I darf man für im großen und ganzen gleichaltrig mit dem durch eine Inschrift des Jahres 73 datierten Alalager von Óbuda halten. Der Ausbau des Lagers ist also in die Zeit Vespasians zu setzen. Aquincum, I. Stadtbez., Fő tér - Bei den Grabungen der Jahre 1997-1998 kamen in einem Brandgrab zwei Gefäße mit dem Stempel CTSuc zutage. Das Gräberfeld kann in den Zeitraum nach 45/50, d.h. in die Jahrzehnte nach dem Ausbau des Auxiliarlagers (Németh 1986, 79), gesetzt werden. III. Stadtbez. - Im Bereich des im Jahre 73 ausgebauten Alalagers in Óbuda taucht dieser Gefäßstempel noch auf - vgl. Kuzsinszky 1923­1926, 92. Doch in der nach 89, also nach dem Ausbau des Legionslagers (Németh 1986, 83), besiedelten Zivilstadt ist nicht nur die Ware dieses Töpfers nicht mehr zu finden, sondern auch kein einziges anderes zur Formgruppe A attributierbares padanisches Gefäß mit Auflageverzierung. Vorgeschlagene Zeitstellung: 40-80/85 g) Analyse des Namens Grammatisch ist Successus ein Partizip des Verbs succedo. Als Cognomen kommt es in Italia wie auch in den Provinzen häufig vor. Die Mócsy et alii 1983, 276 kennt 22 italische Vorkommen, Schindler­Scheffenegger (1977, 379) zählen 27 italische Fundorte auf (Aquileia/7, Histria, Altinum, Verona/3, Bononia, Ravenna, Ariminium, Pisa, Volsinii, Capena, Carsulae, Fulginiae, Asisium, Tuficum, Iguvium, Interamna, Pisauram). Häufig ist der Name darüber hinaus in Noricum (30), Gallia Narbonensis (21) und Hispánia (18). 94

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