Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 23. 1984-1985 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1987)

Tanulmányok – Abhandlungen - Garam Éva: Pferdegrber der awarenzeitlichen Grberfeldes in Tiszafüred. p. 65–125.

1 9. wisse Differenzierung zu beobachten. Es sind dies Merk­male, die nur für dieses Gebiet kennzeichnend sind. Ver­mutlich dürfen wir hinter all diese Beobachtungen, die teils auch mit einer territorialer Trennung zusammenhängen, einander ähnliche, doch wahrscheinlich eigenständuge Volksgruppen vermuten. (Die Namen der spätawarenzeitlichen Würdenträger wurden neuestens von G. V é к о n у analysiert (November 1982, Vortrag anläßlich der „Gespräche in Velem"). Seines Erachtens ist das Wort Tarkan-Tarkani in der Mehr­zahl zu verstehen und bezieht sich somit nicht eine Person. Auch er bezweifelt nicht den auffallenden spätawarenzeit­lichen Reichtum gewisser Gebiete und betont dabei die große Rolle des „Adels". All diese Probleme bedürfen noch weiterer, vielfältiger Forschungen — diese Frage betrachte auch ich nicht als gelöst.) III. CHRONOLOGISCHE FRAGEN Die Datierung der Reitergräber mit gegossenen Riemen­beschlägen und Großphaleren kann ein wichtiger Anhalts­punkt bei der Datierung der spätesten awarenzeitlichen Funde sein. Es wird allgemein angenommen daß diese Pferde — bzw. Reitergräber mit den gegossenen Beschlägen aus der Spät­phase der Awarenzeit stammen. Die Bezeichnung „spät" ist jedoch nur relativ, und es besteht der Anspruch, dieses relativen Begriff in absolute Jahreszahlen zu übersetzen. Laut allgemeiner Meinung die vor allem von den slowaki­93 Abb. 13. Verbreitung der spätawarzeitlichen Pferdegeschirrverzierungen im Karpatenbecken, gegossenen Beschlägen

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