Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 23. 1984-1985 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1987)
Tanulmányok – Abhandlungen - Kiss Attila: Beigaben von zwei Frauengrben der ungarischen Landnahmezeit. p. 127–136.
Abb. 2.: Almásfüzitő. Beigaben im Grab An den kleineren ist eine achtblättrige Rosettenverzierung den Materials, sie mochten also direkt auf etwas stoffartisichtbar, an der größeren führen aus einer mittleren Rosette kreuzförmige getriebene Perlenreihen heraus, zwischen denen je 3 flache, kreisförmige getriebene Perlen verteilt sind. An den Rändern befinden sich kleine Löcher zum Aufnähen. An der Kehrseite sind kleine Spuren fremges aufgenäht gewesen sein" (Bona 1957, 164-165). Gesamtgewicht: 5,56 g (Abb. 4). Aufbewahrungsort: Völkerwanderungszeitliche Abteilung des MNM, Inv. Nr. N.735-737, jetzt Mittelalterliche Abteilung des MNM. III. AUSWERTUNG /. Gepreßte Scheiben a) Chronologische Bestimmung Die Scheiben von Almásfüzitő und Bugyi-Ürbőpuszta und ihre (sowie die funktionell gleichen, wenn auch verschiedenartig verzierten) Analogien (Liste „A") sind durch Münzen, Zierscheiben, Ringe mit Steinfassung, Pferdegeschirrbeschläge mit Rosetten, Stiefelbeschläge aus dem 10. Jh. (Tabelle 1), und im Falle des Grabes 76 von Szentes-Szentlászló, durch ein Halsring datiert. Die aufgezählten Typen gehören nach den in den Gräbern gefundenen Münzen in das erste und zweite Drittel des lO.Jh. (Tabelle 3-6), auch die Gräber mit gepreßten Scheiben als Beigaben. Das zu den Analogien gezählte Stück gleicher Bestimmung aus Grab 76 in Szentes-Szentlászló datiert der darin gefundene Halsring (Tabelle 9) auf das erste und zweite Drittel des 11. Jh. Deshalb müssen folgende Möglichkeiten erwogen werden: Entweder gehören die Scheiben dieses Grabes nicht in den Kreis der gepreßten Scheiben, oder lebte dieser archaische Typ in der Volksgemeinschaft von Szentes-Szentlászló weiter. Auf diese letztere Möglichkeit weisen auch alle anderen, in der Liste „A" angeführten Gegenstände, welche mit den Münzen aus dem 10. Jh, datierten Funden verwandt sind; dieser Typus kommt auch anderswo nicht später als Ende des 10. Jh. vor. b) Verbreitung Das Verbreitungsgebiet dieser Funde erstreckt sich nicht auf das ganze Karpatenbecken; in West-Transdanubien, in der südlichen Tiefebene (südlich der Linie BajaCsóka/Coka und in Siebenbürgen kommen sie - den einzigen Fund in Marosgombás ausgenommen - nirgends vor (Abb. 5). c) Funktion Die Funktion des Fundtyps hat István Dienes zusammenfassend behandelt (1965a, 147) 128