Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 22. 1982-1983 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1985)
Közlemények – Mitteilungen - Forschungen in Gorsium in den Jahren 1981/82. p. 109–160. t. I–LIII. (Fitz Jenő, Bánki Zsuzsanna, Fülöp Gyula, Jungbert Béla)
Abb. 19. 114. Gefäß, rundliche Form, aus einer Platte geformt, rauhe Oberfläche, der Deckel mit Patentverschluß versehen. (RADNÓTI 1938, 105—106, Taf. XXXVII/4, 2.—3. Jh.) Inv. Nr.: 81.68.1; FO: 255/805, 6. Schicht, 201—109; Bauchdurchm. : 16,5 cm, Bodendurchm. : 12 cm, H: 11,8 cm. (Taf. VII). 115. Authepsa (caldaria), einem Samovar entsprechendes Gefäß. Stark durchgebranntes, fragmentarisches Stück. Der Mund ist stiegenhaft ausgebildet, oben trichterförmige Einfüllöffnung. Fuß und Rost fehlen. Der schweinekopfförmige Hahn Inv. Nr. 80.83.3 mochte vielleicht dazu gehören. (RADNÓTI 1938, 128, Taf. LII/4—4a; ANDAI 1965, 147, Abb. 172); Mutz 1967, 168, Taf. 44—47, Abb. 1 ; Gercke-Krug-Lullies 1967, 178, Taf. 48; Ferdière—Kisch, 1984, 297—98, flg. 23; ХУДОЖЕСТВЕН БРОНЗ ОТ РИМСКАТА ЭПОХА 1984, Nr. 319—320)( G ). Inv. Nr.: 81.72.31; FO: 255/810, 6. Schicht, 210—106; Boden durchm.: 21 cm, H: 36 cm. (Taf. VIII) 116. Tripus, kleine Scheibe mit Riffelkante, auf drei kurzen, gebogenen Füßchen. Inv. Nr.: 81.72.3; FO: wie oben; Durchm.: 4,5 cm, H: 3 cm. (Taf. VII). 117. Krugfragment, aus gehämmerter Platte, stark beschädigt. Vom Körper ist nur das Stück zwischen Schulter und Bauch übriggeblieben, es stammt von einem Krug gestreckter Form. Inv. Nr.: 81.72.32; FO: wie oben; H: 20,5 cm. (Taf. VII). 118. Krugfragment, Oberteil eines aus Platte gefertigten Kruges mit Ausgußschnabel. Der gegossene Henkel, zusammen mit dem Schnabel, sind durch ein Nietband mit dem Hals verbunden. (RADNÓTI 1938, 127—130, Taf. XIII/75; Parragi 1963, 320, Abb. 24; BOUCHER—TASSINARI 1976, 151—153, Nr. 193—194; NOLL 1980, 88—89, Nr. 44, Taf. 34; Tomasevic— Buck 1980, 102—104; 2—3. Jh.). Inv. Nr.: 81—83—4; FO: 260/805, 6. Schicht, 199—94; Munddurchm.: 5,2 cm. (Taf. VII). 119. Krugfragment, Schnabel- und Halsteil eines Gefässes gleichen Typs wie das obige. Schnabelmund. Unter der Kante hält ein Band den Henkel fest. An der Schulter umlaufende doppelte Linienverzierung. Stark beschädigt, durchbrannt. (Ibid.) Inv. Nr.: 81.83.6; FO: wie oben. Munddurchm. : 5,2 cm. 120. Gefäßfragmente, einem großen Gefäß angehörende Plattenstücke, stark durchbrannt, korrodiert. Inv. Nr.: 81.64.4; FO: 255/800, 6. Schicht, 233—91; M: des größten Stückes 29x18,5 cm. (Taf. IX). (6) Das Stück ist griechischer Herkunft, und ein- auf der von Heron erfundenen Konzeption beruhender Wasserwärmer. Bisher kam es in Neapel (3 St), in Cyrene (3 St), in Augusta Traiana (Stara Zagora), Szekszárd, Gorsium, Avenches, Genf, Kassel und in RGZM ein Stück das aus Pompei stammte, vor. Die Formen und Konstruktionen sind verschieden, aber das Grundprinzip ist darselbe. 121. Gefäßfragmente, zu einem, aus Platte hergestellten, kesseiförmigen Gefäß gehörend, stark durchbrannt, korrodiert. Inv. Nr.: 81.83.7; FO: 260/805, 6. Schicht, 199—94; M: (des größten Fragmentes): 3x10 cm. 122. Schüssel, unter senkrechtem Rand umlaufende, kragenförmige (1,2 cm breite) Verzierung, dann bauchiger, in Ringfuß endender Gefäßkörper. Aus Platte hergestellt, stark durchbrannt, ergänzt. (Cf. Mutz 1973, 278—282, Taf. 61/1; Baratte 1982, 200, fig. 13). Inv. Nr.: 81.86.3; FO: 260/810, 6. Schicht, 255—90; Munddurchm.: 21 cm, Bodendurchm.: 10 cm, H: 10,5 cm. (Taf VII). 123. Deckel, unten flache, waagetellerartige Form mit senkrechten Seiten. Wahrscheinlich Deckel des vorherigen (81.86.3) Gefässes. (Kenneth 1969, 128, Fig. 5/1; Bonis 1983, 116, Fig. 14/4). Inv. Nr.: 81.86.4; FO: wie oben, (Taf. VII). 124. Gegenstand aus Bronze, doppelstumpfkegelförmig, innen verbleites Stück. An der einen Seite eine viereckige Öffnung, an der anderen, geschlossenen Seite, an gegenüberliegenden Kanten, je ein Henkel. Seite Bestimmung ist unbekannt. (Cf. ANDAI 1965, 144—147)( 7 ) Inv. Nr.: 81.86.2; FO: wie oben. H: (samt Henkel) 14 cm, Durchm.: der mit Öffnung versehenen Seite 11 cm, M : der Öffnung 2,5X2,5 cm. (Taf.X). Eisen 125. Pfeilspitze, flach, blattförmig. Inv. Nr.: 81.18.1; FO: 120/845, 4. Schicht, 178—147; L: 6,7 cm, Br: 2 cm. (Taf. XI). 126. Lanzenspitze, länglich, mit Tüllengriff, stark durchgebrannt, korrodiert. Ergänzt. Inv. Nr.: 81.72.5; FO: 255/810, 210—106; L: 35 cm, Br: 5,5 cm. (Taf. XII). 127. Reifen, ein wohlerhaltenes Stück und Fragmente. Durchgebrannt, korrodiert. Es waren Reifen für Fässer, ev. für Räder. (Cf. JACOBI 1974, 347, Taf. 97/1794—96). Inv. Nr.: 81.64.7; FO: 255/800, 6. Schicht, 233—91; Umfang des gut erhaltenen Stückes 130 cm, Br: 4 cm, (Taf. XI). 128. Speer (?) spitzige einschneidige (?) Klinge, mit Beginn eines Stielfortsatzes, und Teil einer Handgriffzierde (?). Korrodiert, durchbrannt. Inv. Nr.: 81.64.8; FO: wie oben. L. 12,3 cm, Br: 3,5 cm, (Abb. 20). (7) Das eigentümliche Stück mag irgendein Bestandteil sein, der bei den von Heron fabrizierten automatischen Konstruktionen (z. B. Schließoder Öffnungskonstruktion einer Türe) gebtaucht Wurde. 124