Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 22. 1982-1983 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1985)
Közlemények – Mitteilungen - Forschungen in Gorsium in den Jahren 1981/82. p. 109–160. t. I–LIII. (Fitz Jenő, Bánki Zsuzsanna, Fülöp Gyula, Jungbert Béla)
Abb. 13. Abb. 14. Freskenfragmente Eine große Menge der in Schichten 6—8. der Profile 255/800— 805—810, 260/805—810—815 und 250/810 zum Vorschein gekommenen Freskenfragmente hatte einst einen baulich bewegten, wahrscheinlich mit Nischen, Tür- und Fensteröffnungen gegliederten Innenraum bedeckt. Die großen roten, bzw. grauen Flächen waren von Blumenbordüren umrahmt und mit Medaillons verziert, (Taf. I) Die Kessel und Situlae darstellenden Bruchstücke mochten Teile eines Genrebildes gewesen sein. Ein großes Feld (vielleicht die Zimmerdecke) bedeckten das vielblättrige Blumen durch Wellenlinien zusammenfassende Netzmuster (Taf. II) und die Pflanzenmotivverzierung. An vielen der Fragmente wirkt die einfarbige Oberfläche, wahrscheinlich wegen Dampfniederschlag, marmorartig. 67. Stöpsel, (?), zum Zustopfen einer größeren Öffnung oder eines Abflusses, stark abgewetzt, doppel-stupfkegelförmig, aus terrazoähnlichem Material. Inv. Nr.: 81.64.3; FO: 255/800, 6. Schicht 233—91; H. 16 cm, Br.: 16,5 cm. 68. Schleifstein, metamorfer Quarzsandstein( 2 ). Inv. Nr. 81.86.11; FO: 260/810, 6. Schicht, 255—90; M: 9X6X3,5 cm. (Abb. 14). 69. Handmahlstein, aus grauem Stein magmatischer Herkunft, ( 3 ), rechtshändig abgewetzt. Die Mahloberfläche ist gewölbt. (Cf. KENNER—PRASCHNIKER 1947, 172, Nr. 7884 Abb. 149). Inv. Nr.: 81.87.3; FO: 260/815, 6. Schicht, 191—116; L: 14 cm, Br: 7 cm (Abb. 15). Stein 66. Schleifstein, feinkörniger Sandstein, hauptsächlich aus Kvarzmaterial, jedoch auch Erdpat und Glimmererde enthaltend^). Ungefähr prismatisch geformt. Inv. Nr.: 81.30.13; FO.: 135/850, 2* Schicht, 272—212; M: 5,8X X3X2 cm (Abb. 14). (1—3) Die Definition der Steinarten verdanke ich dem Herrn Geologen Peter Bohn. Gold 70. Halskette, aus Goldfäden geflochten, mit an drei Orten eingeschalteten Perlen, in der Mitte eine echte Perle, die beiden anderen sind grüne, polygonale Halbedelsteine. Am einen Ende der für einen Kinderhals bemessenen Kette befindet sich ein plattgedrücktes Heftel, vom anderen Ende fehlt jedoch der entsprechende Haken. (Garbsch 1971, 138, Taf. 31/2). Inv. Nr. 81.78.6; FO: 260/800, 4. Schicht, 324—274 östliches Profil; L: 23 cm. (Abb. 16). 120