Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 21. 1981 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1984)

Bronzes romains figurés et appliqués et leurs problémes techniques. Actes du VIIe Colloque International sur les bronzes antiques - Künzl, E.: Einige Bemerkungen zu den Herstellern der römischen medizinischen Instrumente. p. 59–65. t. XXIX–XXX.

о о Abb. 2: Constanta (Nach Bucovalä, Zeichnung S. Künzl, Ca. 1 :1) Abb. 3: Saint-Privat d'Allier (Nach Védrènes, Ca. 1 : 1) .22—28; YPEY 1960/61, 347—362; ULBERT 1961/62,5—18; ULBERT 1970, 16—19), jedoch auch an die interessante Gruppe von schmalen Rasiermessern mit geschlossenem Griff, die J. G a r b s с h seinerzeit behandelte (1975, 68—73 ; Vgl. auch zu ornamental verzierten Dolch — und Messerfutteralen aus der Schweiz DEGEN 1979, 170—173). Der Dekor solcher Geräte darf nicht isoliert gesehen wer­den, sondern muß im Zusammenhang der großen ornamen­talen Systeme der Flächenkunst wie Wandmalerei und Mosaik analysiert werden, was ich hier jedoch nicht im einzelnen tun kann. Der figürliche Dekor auf chirurgischen Geräten ist extrem selten, wobei wir auch die plastischen Beispiele nur zu streifen brauchen, wie den Gerätgriff mit der Maus aus Kleinasien im RGZM (HASSEL-KÜNZL 1980, Taf. 2 Nr. 5) oder Skalpellgriffe mit Frauenkopf im Nationalmuseum Neapel (Alinari 19087). Wir konzentrieren uns hier auf die Skalpellgriffe aus Kupferlegierung mit Einlegearbeiten aus Silber oder anderem Material. Auf diesem Gebiet kenne ich nur ein Skalpell mit Figuráidékor: — Taf. XXX. 4: Fundort: Kleinasien. Mainz, Römisch — Germanisches Zentralmuseum. Kupferlegierung mit Einlagen aus Kupfer und Silber. Pfau. KÜNNL 1979/1981, Taf. 9 Nr. 4. Anders als bei der ornamental verzierten Gruppe Abb. 2—3, Taf. XXX. 1—2. läßt man jetzt das spateiförmige Ende des Griffes undekoriert. Dies gilt auch für die folgende Gruppe, die vom Thema und teilweise auch von der Ausführung her zusammenhängt. Es handelt sich um Weinlaub oder Efeulaub, umgeben von einer Wellenranke („laufender Hund"): — Abb. 4: Fundort: Hofheim (D). Wiesbaden, Landesmuseum. Kupferlegierung mit Silbereinlage. ORL В 29 (1915) Kastell Hofheim, Taf. 8 Nr. 10. — Fundort: Reims (F). Saint-Germain-en-Laye, Musée des Antiquités Nationales. Grabfund. DENEFFE 1896 Taf. 3 Nr. 4; KÜNZL 1982, Gallia Belgica 3. — Fundort: Trier (D). Trier, Rheinisches Landesmuseum. Unpubliziert. Kupferlegierung mit Einlagen. — Fundort: Avenches (CH). Avenches, Musée Romain. Kup­ferlegierung mit Silbereinlagen. BRUNNER 1893, Taf. 2 Fig. 6. — Fundort: Traismauer (A). Privatbesitz. Unpubliziert. — Fundort : Köln (D). Köln, Römisch-Germanisches Museum. Slg. Niessen N 3923 a. Kupferlegierung mit Einlagen. — Fundort: Zugmantel (D). Bad Homburg vor der Höhe, Saalburg-Museum. Kupferlegierung mit Silbereinlagen. Saal­burg-Jahrbuch, III, 1912, 50 Taf. 13 Nr. 17. — Fundort: Xanten (Colonia Ulpia Traiana; D). Bonn, Rhei­nisches Landesmuseum. Kupferlegierung mit Silber- und Niello­einlagen. Unpubliziert. 61

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