Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 19. 1979 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1981)

Tanulmányok – Abhandlungen - Bánki Zsuzsanna: Heiligtum der Iuppiter Dolichenus in Vetus Salina. p. 95–133.

nicht genau in der Achse der runden Mündung. Ergänzt. (Cf. Fülep 1949, 41) (Inv.-Nr.: 75.25.1; Fo.: Profil A; Taf. XIII, 3). Mündungsdurchm. : 2,7 cm, Fußdurchm. : 3,7 cm, H. : 9,8 cm. 14. Bronze-Anhängsel Rechteckige, längliche Form, mit fransenförmigem Rand am Ende, eingravierte Verzierung. Am oberen Ende ein Hängering, senkrecht auf die Fläche des Anhängsels. L, : 4,5 cm. (Cf. Beh­rens 1912, 88) (Inv.-Nr.: 75.38.1; Fo.: Profil C; Taf. XIII, 4). 15. Buchstabe P Aus Silberblech minderwertiger Qualität, an drei Stellen Ösen zur Vernietung. Beschädigt. L. : 8,5 cm, Br. : 4,7 cm. (Inv.-Nr. : 75.39.3; Fo. : Profil D; Taf XIII, 5). Gehörte vielleicht zur Front­inschrift des Tempels. 16. Arm-Fragment Stück einer Bronzefigur. L. : 3,2 cm. (Inv.-Nr.: 75.108.1; Fo. : Profil B; Taf. XIII, 6). C. Münzen 1. Sestertius A: DIVA FAV — STINA Rv: TRP VI IMP IUI COS II PAX hybrid, А: BMC 1501 (Faustina sen). Rv : BMC 426 (an einem Denar des Lucius Verus aus den Jahren 165—166) Inv.-Nr.: 75.37.1; Fo.: Profil C, nördl. Hälfte 2. Denar, Elegabalus, 219—220 A: IMP ANTONINUS AVG Rv: LIBERTÁS AVGVSTI RIC 115, 3b; BMC 213 Inv.-Nr.: 75.25.3; Fo.: Profil A, südöstl. Teil 3. As, Gordian III., Viminacium, gebrannt A: IMP CAES M ANT GORDIANVS AVG Rv: PMS COL VIM AN. I. PICK 71 Inv.-Nr.: 75.25.4; Fo.: Profil A, südöstl. Teil 4. As, Gordian III., Viminacium, gebrannt, beschädigt A: IMP CAES M ANT GORDTANVS (AVG) Rv: PMS COL VIM AN. I. oder AN. 1.1. PICK 71 oder 76 Inv.-Nr.: 75.61.1; Fo.: Profil J 5. Abgenützte, brüchige Großbronze. Faustina iun.?Inv.-Nr. : 75.26.1; Fo.: Profil A, Streufund. 6. Durchgebrannte, brüchige Kleinbronze (?), erste Hälfte des 3. Jh. Inv.-Nr.: 75.27.1; Fo.: wie oben. 7. Denar des Severus Alexander oder des Elagabalus, durch­gebrannt (versilberte Bronze?). Inv.-Nr.: 75.39.1; Fo.: Profil D. D. Sonstige Funde Keramik Das Keramikgut, welches auf dem Gebiet des Dolichenum bzw. der in seinem unmittelbaren Umkreis befindlichen Ge­bäude zum Vorschein kam, stammt insgesamt aus dem 2.—3. Jh. Infolge der beträchtlichen Aufwühlung (abgetragene obere, aufgepflügte untere Schichten) ist es recht schwierig festzustel­len, was mit welchem Gebäude in Verbindung gebracht werden kann. Deshalb werden zwecks Bewertung die typischen Stücke aus dem hier insgesamt gewonnenen Sammelgut hervorgehoben. 1. Terrae sigillatae Als Streufund führen wir ein Bruchstück mit Laubverzierung aus der Po-Gegend in Evidenz (Inv.-Nr.: 75.94.1; Taf. XIV, 1). Neben Stücken, die mit ostgallischen (Inv.-Nr.: 75.60.1; Taf. XIV, 4) und Rheinzaberner Werkstätten (Inv.-Nr.: 75.24.1; Taf. XIV, 2) Inv.-Nr.: 75.43.1; Taf. XIV, 3) in Verbindung gebracht werden können, ist aus dem Grundwerk des III. Ge­bäudes auch Westerndorfer Ware (Kiss 1946—48, 224—25, Taf. V, 14—13, Produkt des Helenius) (Inv.-Nr.: 75.43.1; Taf. XIV, 5) zum Vorschein gekommen. Außer verschiedenen Bruchstücken (Teller Typ Drag. 18, Schalen Typ. Drag. 33) ist die bemalte Nachahmung einer Schale Drag. 33 (Inv.-Nr. : 75.39.2; Taf. XIV, 10) sowie eine graue Nachahmung (Inv.-Nr.: 75.44.2; Taf. XIV, 7) erwähnenswert. 2. Gestempelte Keramik Hellgraues, geschlämmtes Fragment, Stück einer Schüssel, an der Seite in einem mit tiefen Kannelüren umrahmten Feld muschelartige Ornamentreihe, darunter Rosetten. (Inv.-Nr. : 75.110.1; Taf. XIV, 6). 3. Hauskeramik Unter den bemalten Typen sind Randstücke eines gehenkelten Kochtopfes (Inv.-Nr.: 75.23.10; Taf XIV, 16; Inv.-Nr.: 75.24.7; Taf. XIV, 15; Abb. 15/44), eine orangefarbene, gerillte Schüssel (Inv.-Nr.: 75.43.3; Taf. XIV, 13) sowie ein flacher Teller mit etwas eingezogenem Rand (Inv.-Nr.: 75.57.2; Abb. 15/42) zu beobachten. Neben Stücken, die den „raetischen" Typ rep­räsentieren (Inv.-Nr. : 75.71.2; Taf. XIV, 11,12) gehört das Stück einer grau bemalten, fein geschlämmten Schüssel mit horizontal ausgebogenem Rand einem Typ an, der an einheimische Traditi­onen erinnert (Inv.-Nr. : 75.53.1 ; Taf. XIV, 14). Eine rot bemalte, kleine Lampe mit dem Stempel NERI (IVÁNYI 1935, 25—28, Typ XVII) — eine vom 1. bis. 4. Jh. geläufige Form — kam im Vorraum des Heiligtums zum Vorschein. (Inv.-Nr.: 75.24.6; Taf. XIV, 9). Unseremfein geschlämmten, barbotingeschmückten Stück (Inv.-Nr.: 75. 110. 1; Taf. XIV, 17). ähnliche Gefäße sind aus einem Keramik-Depot in Gorsium aus der ersten Hälfte des 3. Jh. bekannt. Bei der Freilegung des IL Gebäudes wurde der Unterteil eines Topfes oder einer Amphora großen Formats entdeckt (Inv.-Nr.: 75.72.3; Abb. 15/49). Bruchstücke einer naturfarbenen, gelben (Inv.-Nr.: 75.36.5; Abb. 15/45—46; Taf. XV, 3) und einer grün glasierten Reibschüssel (Inv.-Nr. : 75.43.6) sind aus dem I. bzw. (die letzteren) dem III. Gebäude. Am zahlreichsten ist die graue, körnige Keramiksorte. Bruch­stücke von Getreidespeichern (Inv.-Nr.: 75.36.7; 75.72.2; Abb. 15/21, 24; Taf. XV, 2), kleineren und größeren Töpfen (Inv.-Nr. : 75.23.5, 75.25.11; Abb. 15/6, 26, 8; Inv.-Nr.: 75.36.8; Abb. 15/28; Taf. XV, 9; Inv.-Nr.: 75.51.1, Abb. 15/35; Inv.-Nr.: 75.68.1, Abb. 15/11, 12; Inv.-Nr.: 75.72.2—3, Abb. 16/32—34, Taf. XV, 6), von Schüsseln mit horizontal ausgebogenem Rand (Inv.-Nr.: 75.23.5, Abb. 15/3—5, 19; Inv.-Nr.: 75.24.10 Abb. 15/7; Inv.-Nr.: 75.72.2, Abb. 15/14—18, Taf. XV, 4), Teller­fragmente (BONIS 1942, 23) (Inv.-Nr.: 75.24.11, Abb. 15/41, 40) und Deckel (Inv.-Nr. : 75.62.9, Abb. 15/48, Taf. XV, 7; Inv.-Nr. : 75.65.1, Abb. 15/47) kommen am häufigsten vor. Das darges­tellte Material repräsentiert größtenteils einen Typ der frühen Kaiserszeit. Ein grobkörniges, großes Gefäß scheint späteren Datums zu sein (aus zerbrochenen und in verschiedenem Maße durchgebrannten Fragmenten zum Großteil rekonstruiert, Fo. : IL Gebäude), mit gewölbtem tiefem Körper, unter dem profili­erten Rand eingezogener Hals, rings um den Schulterteil sechs Kannelüren (Taf. XV, 12). Neben einem gröberen, spätrömi­schen Topf-Fragment (Inv.-Nr.: 75.23.13, Abb. 15/20, Taf. XV, 8) ist ein eingeglätteter Krughenkel (Inv.-Nr. : 75.44.7) und ein Schüsselfragment mit eingeglätteter Wellenlinie (Inv.-Nr. : 75.72.5, Taf. XV, 10—11) erwähnenswert. 4. G 1 ä s e r Von den wenigen kleinen Bruchstücken halten wir einige typische Stücke in Evidenz, hauptsächlich vom Gebiet des IL Gebäudes: grünlich weiße und blaufarbige Flachglasstücke, letztere mit verarbeitetem Rand (Inv.-Nr.: 75.68.12; 75.69.2). Von hier stammt ein weißer Becherrand mit geschliffener Ver­zierung {Abb. 16/10, Inv.-Nr.: 75.71.6). Südöstlich vom Heiligtum wurden mehrere Bruchstücke von Rändern und Sohlringen gesammelt (Inv.-Nr.: 75.39.4, Abb. 16/1—9). 8 Alba Regia XIX. 113

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