Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 19. 1979 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1981)
Tanulmányok – Abhandlungen - Bánki Zsuzsanna: Heiligtum der Iuppiter Dolichenus in Vetus Salina. p. 95–133.
f. Aus dem Gelände des III. Gebäudes (Abb. 6) 14. auf weißem Grund spitz endende, große grüne Blattverzierung; 15. auf weißem Grund Detail einer braunen Bemalung, mit weißer und roter F lache ; 16. mit rot-bordoroter Bemalung, an draperieartige Darstellung erinnernd (Inv.-Nr. : 75.56.1—3; Fundort: Profil I, 1.—2. Schicht). III. Fragmente von Hausteinen g. Aus dem Dolichenum 17. Säulenfragment : weißer Sandstein, Sockel-Teil. Über dem brüchigen Plinthus kleinere und größere Torus-Ringe sowie ein Teil des Säulenschafts. Max. Durchm. : 26 cm, Höhe: 29 cm. (Inv.-Nr.: 75.108.1; Fundort: Profil A; Abb. 711). 18. Säulenfragment : weißer Sandstein, mit dreifachem TorusRing. H.: 15 cm (Inv.-Nr.: 75.108.2; Profil A; Abb. 7/2). h. Aus dem Dalichenum bzw. dem III. Gebäude 19. Säulenfragment: weißer Sandstein, Sockel-Teil, mit mehrfachen Torus-Ringen. Max. Durchm.: 38 cm, Säulenschaft 0, 30,5 cm. (Inv.-Nr.: 75.23.1; Fo.: Profil A; Abb. 713). 20. Säulenfragment: weißer Sandstein, Sockel-Teil, mit Torus über dem brüchigen Plinthus. Max. Durchm. : 42 cm, Säulenschaft 0 : 34,5 cm (Inv.-Nr.: 75.23.2; Fo.: Profil A; Abb. 7/4). i. Aus dem III. Gebäude 21. Stück des Säulenschaftes: weißer Sandstein. Durchm.: 26 cm, H.: 50 cm. (Inv.-Nr.: 75.109.1; Fo.: eingebaut in die W-O-Zwischenwand des Gebäudes (Abb. 8/2). 22. Säulenschaft-Fragment, weißer Sandstein. Durchm.: 26 cm, H.: 56 cm. (Inv.-Nr. u. Fo. : wie oben; Abb. 8/3). 23. Säulensockel, weißer Sandstein; über viereckigem Plinthus zweifacher Torus-Ring. Plinthus-Kante : 33 cm, Säulenschaft 0 : 30cm. (Inv.-Nr. u. Fo. : wie oben; Abb. 8/1). 24. Relief-Fragment, weißer Sandstein, die eine Seite ist der Relief-Rand, sonst brüchige Oberfläche. Darstellung eines Armes? H. : 8,5 cm, D. : 3,5 cm (Inv.-Nr.: 75.50.7; Fo.: Profil G, 4. Schicht; Taf. I, 1). 25. Weißes Sandsteinstück, scheinbar intakt, mit Längseinschnitten an der bogenförmigen Seite. M.: 10,3x8,5 cm. (Inv.-Nr.: 75.50.8; Fo.: Profil G, Einzelstück; Taf. 1,2). 26. Sandstein-Fragment, gehört vielleicht zum Altar, TeilVS inschrift RA in eingerahmten Zeilenabständen. Rand an Zeilenenden intakt, sonst brüchig. Buchstabenhöhe: 6 cm, M.: 13X20X6,5 cm. (Inv.-Nr.: 75.107.2; Fo.: Profil G/l, 4. Schicht; Taf. I, 3). 27. Sandstein-Fragment mit Teilinschrift MIL. Buchstabenhöhe: 6 cm; M.: 17x11 cm. (Inv.-Nr.: 75.40.1; Fo.: eingebaut in W-O-Zwischenwand des III. Gebäudes; Abb. 7/6; Taf. I, 4). 28. Sandstein-Fragment mit Teilinschrift BAT. Buchstabenhöhe: 6 cm, M.: 17x17x25 cm. (Inv.-Nr. Fo.: wie oben; Abb. 7/5; Taf. 1,5). 29. Sandstein-Fragment mit Riefen. Zwecks sekundärer Verwendung prismenförmig behauen. M.: 35x21x15 cm. (Inv.-Nr. : 75.109.1 ; Fo. : wie oben; Abb. 7/7). B. Überreste des Tempelinventars (Abb. 9) 1. Relief-Fragment, Marmor. Linke Hand hält oberes Ende des sceptrum, cca. halbe Lebensgröße. Stellenweise Spuren roter Bemalung. Detail der Figur der auf Hirschkuh, Ziege, Kuh stehenden Juno Regina. (Inv.-Nr.: 75.95.1; Fo. : Streufund; Abb. 10). (Cf. Colini 1935, Tav. IV). 2. Signum-Fragment: Sämtliche Stücke aus dem Fußboden des Tempels, bzw. aus der angrenzenden Wand der WasserspeicherGrube, in äußerst beschädigtem Zustand. Wie aus den Bruchstücken und den daraus zusammengestellten Signumhaltern zu schließen, dürfte es ursprünglich vier Insignien gegeben haben. /. Signumhalter : 1,5—2 mm dicke Tülle, aufwärts verjüngt. Unten 8 mm breiter Randstreifen. Gesamthöhe: 14 cm. Bei 12 cm gebrochen, mit einem 5-mm-Saum in engen Hals verengt. Nach dem Halsteil massiver, konischer Knopf, darauf rinnenförmige Querleiste zur Aufnahme der Platte, nach rechts und links abgezweigt. Gegenwärtige Länge der Querleiste: 33 cm (ursprünglich wahrscheinlich 34 cm), 1,5 cm breit, an beiden Enden schräg abgeschnitten. An beiden Seiten der Tülle schließt sich der Querleiste bzw. dem Schaft ein S-förmiges, an stilisierte Schlange erinnerndes Stäbchen an ; dient zur Unterstützung der Querleiste, hat aber auch symbolischen Sinn (Tóth 1976, 99). Die Tülle ist bis 12 cm Höhe leer, von dort an massiver Guß. Durchmesser bei Mittelhöhe meßbar: 3,5 cm. Durch Brand arg beschädigt, brüchig, mangelhaft. Ein Stäbchen gebrochen, ebenso die Querleiste. 3,5 cm von dem intakten Rand punziertes D, danach Schenkel von A oder M. Ebenfalls am unversehrten Rand de Querleiste, innerhalb der von den Bändern geformten Hülse, ist ein doppelter Plattenüberrest zu beobachten, der auf das Vorhandensein eines bilateralen Dolichenus-Dreiecks verweist. Mit Hinblick auf den Grund (34 cm) sowie auf die Platten, die — bis auf Heddernheim — einen Neigungswinkel von 70—75° haben, dürfte die Höhe des Dreiecks min. 46,7 cm und max. 63,5 cm gewesen sein. (Bánki 1976, 13) (Inv.-Nr. 75.18.1; Fo.: Profil В ; Taf. II). Abb. 6 II. Signumhalter: Gegenstück des obigen. Schaft geklebt, ein Stäbchen nur beim Schaftanschluß vorhanden. Querleiste sehr brüchig, mangelhaft. Gegenwärtige Länge: 17 cm (Bánki 1976, 13—14). (Inv.-Nr.: 75.19.1; Fo.: Profil B; Taf. III, 1 a~b). III. Signumhalter: Besteht aus zwei Bruchstücken. Länge der Querleiste beim Stück mit Bandteil: 9,5 cm, anschließender Schafthals hohl (bei vorangehenden: Vollguß), Durchm.: 1,5 cm, gegenwärtige Höhe: 1,5 cm (Bánki 1976, 14). Das Stück mit Schaftteil aus fünf Fragmenten zusammengeklebt. Unterteil des Schaftes endet in kleiner Leiste (1,5 mm), knapp 1 mm starke, dünne Wand. S-förmiges Stäbchen beginnt bei 8 cm Höhe, dortselbst Durchm.: 3 cm. (Inv.-Nr.: 75.20.1; Fo.: Profil B; Taf. III, 2). IV. Signumhalter: Lediglich ein dickeres Stäbchen mit rundem Querschnitt (Durchm.: 0,7 cm, Vergleichsziffer der anderen: 0,6 cm) deutet auf Vorhandensein hin. Ungeachtet seiner Dicke, kann es nicht zu den beiden ersten Signumhaltern gehören und kann auch an den Überrest des dritten nicht angefügt werden. 101