Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 17. 1976 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1978)

Közlemények – Mitteilungen - Kücsán József: Adatok a Mezőföld déli részének népi építkezéséhez – Angaben zum Volksbau im südlichen Teil von Mezőföld. p. 307–333.

túl keleti részén Észak-Dél irányban húzódó ugyanezen típust képviselő tetőzetű házvidékhez tartoznak. Kap­csolódik ehhez az Alföld szomszédos területeinek hason­ló technikai megoldása is. A nádtető készítésének területünkkel megegyezőmódját írta le Barabás J. a Velencei-tó környékéről (1961, 145-155). A technika egyes elemeinek elterjedtségére mutat a „toromba" — szegőcsomó — kifejezés ismerete a Dunántúl nagy területén. A toromba szót ismeri Barabás J. hasonló értelemben (1951, 148. 3. ábra), a Magyar Oklevél ­szótár ,,Torombás" címszava alatt zsúp- vagy fűzvessző­nyalábról, illetve egy marok nádról beszél, melyet ház­Die Abhandlung befaßt sich mit der Untersuchung des Volkbaues jener Dörfer, die am Treffpunkt von Mezőföld (Komitat Fejér) und der Nordseite der Somogy —Tolna Hügel (Komitat Tolna) liegen, wie: Dég, Mezőszilas (einst : Szilasbalhás), Igar, Cece, Sáregres, Tolnanémedi, Kisszékely, Pincehely, Ozora. Dieses Gebiet wurde in der ethnographischen Fachliteratur bisher nur wenig behan­delt. Die Untersuchung ist umsomehr begründet, da laut Forschung der ungarischen volkstümlichen Bauart dies ein Grenzgebiet zwischen dem auf die Große Ebene charakteristischen Haustyp mit freiem Schornstein und dem auf Transdanubien bezeichnenden Typ mit Raucher ­küche darstellt. Der überwiegende Teil der vor 1945 errichteten Bauern­häuser besteht aus Wohnhäusern das Erddorfes. Unter diesen kommen am häufigsten jene Wohnhäuser vor, die mit gestampfter- Füllmauer errichtet sind ; beim Bau wurde in die Verschalung feuchte Erde gestampft, welche nach vollständigem Austrocknen sowohl das Dachgerüst als auch das Gewicht der Verschalung tragen konnte. Ein Teil der Wohnhäuser aus dem 19. Jahr­hundert wurde einer Lehmmauer gebaut, d.h. folgendes: um und zwischen die in der Linie der Mauer gegrabenen Pfähle wurde feuchter, mit Stroh vermischter Lehm gelegt. Diese Angabe stammt von jenen älteren Leuten, die am Abriß der alten Häuser teilnahmen, aber selbst diese können sich nicht mehr daran erinnern, dass in dieser Gegend einstmals auch Häuser mit Heckenmauer gestanden haben, wie das an der von einem baufälligen Haus gemachten Aufnahme zu sehen ist. Lehm war be­kannt und auch hergestellt worden, doch sind die rein aus Lehm gebauten Häuser sehr selten. Es wurde eher zur Errichtung von Zwischenwänden, Giebelmauern, Her­den und Bauernöfen verwendet. Aus Ziegelsteinen wurden bis zur Mitte des 20. Jshrhunderts nur die öffentlichen Gebäude der Dörfer errichtet, aus ausschließlich aus Ziegelsteinen gebauten Bauernhäuser kommen fast über­haupt nicht vor. Es sollte noch das reich wachsende Schilf,als das billigste Maurermaterial einiger Wirtschafts­gebäude erwähnt werden. In den erwähnten Dörfern sind auch verschiedene Ty­pen der Dachkonstruktion vorzufinden. An den ältesten Häusern finden wir die Pfattenkonstruktion, wo die Dach­balken vom an dem First entlanglaufenden Pfatten getra­gen werden. Der First sitzt auf den in die Balken der Decke verzapften 3 — 5 Scherzacken. Die Ausspreitzung und der Unterstützungspunkt der Scherzacken war vom Grundriß — ob mit Laube oder ohne dieser — abhängig. Von der Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts wurde dann allmählich die Dachsparren-Konstruktion allgemein : diese wurde bereits von fachgebildeten Zimmermännern aus beim Holzhändler gekauftem Tannenholz errichtet. Vom Material des Daches abhängig, wurden die die Verschalung haltenden Letten in 25 — 90 cm Abstand auf die Sparren genagelt. fedésre, fonásra, világításra használhattak (Zolnai (1902 — 1906, 1002). Végezetül megállapíthatjuk hát, hogy vizsgált terüle­tünk lakóházai átmeneti típust képviselnek. Alaprajzukat és külső képüket meghatározza az Alföldről átkerült sza­badkémény elterjedése, de részelemeikben — tüzelőberen­dezések, szerkezeti és technikai megoldások, elnevezések stb. — szorosan kötődnek a Dunántúl népi építkezéséhez. Eddigi adataink szerint a vizsgált házakat több szál fűzi a közép-, mintsem a déli-magyar háztípushoz, bár lehet­séges, hogy ez csak a szakirodalom egyenetlenségeiből fakad. Kücsán József In einige der erwähnten Dörfern gab es früher einmal viele Häuser mit Strohdach, — das war noch billiger als das Schilf. Das Roggenstroh wurde in Form von Garben auf das Dach gelegt und dem Schilf ähnlich glatt ge­schlagen und mit Weisen band an die Latten gebunden. Der überwiegende Teil der untersuchten Häuser war in der ersten hälfte des 20. Jahrhunderts mit Schilfdach bedeckt, dessen Grundmaterial aus den Überresten der einstigen Sümpfe der Gegend stammte. Auch das Schilf wurde in Garben auf die Dachkonstruktion gelegt, glattgeschlagen und mit Eisendraht eng an die Latten des Dachstuhls gebunden. Von den 1920-iger Jahren angefangen wurde dann auch an den Bauernhäusern das Dachziegel- und das Schieferdach häufiger, in einigen Fällen gab es auch Zinkblechdächer, doch verallgemeinerten sich die festen Deckmaterialien erst von den 1960-iger Jahres angefangen. Die einfachste Decke der Wohnhäuser wurde aus auf Rundholz ausgebreiteten und dick verkitterten Schilf­und Strohschichten hergestellt. Eine stärkere Decke be­deutete jenes Verfahren, welches aus eng aneinandergele­gren Rundhölzern bestand die mit Strohstränfen eng ringewickelt und in flüssigem Lehm gewälzt wurden. Nach Austrocknen wurde sie von unten und oben verkit­tet und verputzt. Die unter besseren finanziellen Verhält­nissen lebenden Bauern haben im 20. Jahrhundert ihre Zimmer mit Bretterdecke versehen. Die Stuckatur war bekannt, doch wurde sie nur selten verwendet. Die bestimmenden Faktoren des von Häusern mit Satteldack gebildeten Straßenbilds sind die Giebeldächer. An den untersuchten Häusern wurden diese mit Hecken­geflecht, mit Verkittung oder nur zum Teil mit Verkittung hergestellt, sie konnten aber auch aus Brettern mit ge­sägter Verzierung verfertigt werden. Am häufigsten fin­den wir das aus Lehm verfertigte Giebeldach, mit zwei­drei Pfeiler befestigt. Die ausgetrockneten Mauern wurden dann mit dicker Verkittung versehen und in schneller Folge mehrfach verputzt . Der Boden der Häuser wurde den Mauern ähnlich aus gestampfter Erde gemacht, was dann dick zugekittet wurde und mit Rinderdünger vermischtem dünnem Lehm verputzt. An den aus dem 19. Jahrhundert stammenden Gebäu­den sind ab und zu noch die zweiteiligen Türen, wie auch die einfachen kleinen Fenster zu finden. Vom Anfang des 20. Jahrhunderts verbreiteten sich dann allmählich die doppelten, größeren Fenster und die gut schließenden Türen, die natürlich gesündere Verhältnisse in die Häuser brachten. An den untersuchten Gebäuden sind vielerlei Typen der offenen Diele zu finden. Einfache Seitendiele, mit einer hinteren Endmauer abgeschlossene Seitendiele, mit der Wand irgendeines Raumes abgeschlossene Seitendiele, und schließlich die mit vorderer und hinterer Endwand abge­schlossene Seitendiele. An der vorderen Wand ist im all­ANGABEN ZUM VOLKSBAU IM SÜDLICHEN TEIL VON MEZŐFÖLD 21 Alba Regia 321

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