Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 13. 1972 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1974)

Tanulmányok – Abhandlungen - Kocztur Éva: Ausgrabungen im südlichen Stadtviertel von Gorsium (Tác-Margittelep). XIII, 1972. p. 69–148.

ren Donauweg in großer Menge nach Pannonién ge­kommen ist, befindet sich im Material unserer Sied­lung die Ware von Lezoux (70 St.) und von Rhein­zabern (72) in gleicher Menge Vielleicht beweist auch dies das Leben unserer Siedlung vor den Verwüstun­gen der Markomannenkriege. Nach den Kriegen kam nämlich die Rheinzaberner Ware in größerer Menge in die Provinz, was auch im Material unseres Sied­lungsabschnittes sich widerspiegeln müsste. (232) Nach den Markomannenkriegen beginnt auch im Leben von Gorsium ähnlich den anderen Städten der Provinz, eine neue Blütezeit. Das typische Denkmal­material der in den Kriegen dezimierten keltisch-era­viskischen Volksgruppen verschwindet gegen Mitte des 3. Jhs allmählich. In Margittelep sind zu dieser Zeit kleine Steinhäuser von schwacher Ausführung erbaut worden, deren Bestimmung uns vorläufig noch nicht klar ist. Es dürften vielleicht provisorische Wohnhäuser gewesen sein. Die Klärung dieses Pro­blems obliegt jedoch den späteren Ausgrabung­en. (233-234) E. Kocztur (232) D. GABLER, AÉrt, XCI, 1964, 102. (233) XIV. Haus: Es wurde von uns 1965 in N-Gorsiuni unter Gebäude III. freigelegt. Es gehörte zu den canabae des Militärlagers Nr. I. Seine vollständige Ausdehnung konnte nicht festgestellt werden. Der N-S -gerichteter Fleck mißt 270x200 cm. (Taf.III. 1) In der NW— Ecke ein U-förmiger, 86cm langer, 76 cm hoher, gewölbter Ofen, mit Teilungsmauer in der Mitte. (Taf.III. 2) Sein Fundmaterial weicht von jenem zu Margittelep ab (cf. Tab. 1.) Unter der einheimischen Keramik mit matter, geglätteter Oberfläche gibt es kein einziges gestempeltes Stück. Für das handgeformte Material ist die dakischer Keramik charakteristisch. (Abb. 61. 9. Inv. Nr.: 65.118.1. - H.: 216 mm, Munddm.: 154 mm, Bo­dendm.: 121 mm.) (234) Auf den Abbildungen wurden auch die hier nicht beschriebenen Exemplare vorgelegt; Abb. 47. l. = Knochennadel,Inv.Nr. 65.361.6. - I 4 6. Abb. 61.10. = einheimische Schüssel, Inv. Nr. 64. 208.14. - T 3 6. Abb. 61.11. = IV. Haus, Feuergrube, Inv. 64.178.27. -bronzezeitliche Keramik. Abb. 61.12. =Inv. Nr. 62.67.5. -bronzezeitliche Keramik von Margittelep. Abb. 61.13. = Dass., Inv. Nr. 65.368.1. Taf. IV. 14. = Inv. Nr. 64.151.1. - Q 3 13 - Sigillata, La Graufesenque, Titus-Domitian. Taf. IV. 17. = Inv. Nr. 65.336.1. - U 3 22, Valium — Sigillata, La Graufesenque, Domitian. Taf. IV. 19. = Inv. Nr. 65.336.1. - U 3 22, Valium — Sigillata, Lezoux, 150-190 u. Z. Taf. V. 2. = Gesichtsgefäßfragment mit roter Bema­lung, Inv. Nr. 65.342.6. - U 3-V 3 22. Drag. 37. Nachahmungen — gestempelt: Taf. VI. 9.=Inv. Nr. 63.349. - L 3 13. Taf. VII. 10.=Inv. Nr. 65.354.5. - V 3 22. Taf. VII. 13.=Inv. Nr. 65.336.4. - U 3 22. 138

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