Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 13. 1972 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1974)

Tanulmányok – Abhandlungen - Kocztur Éva: Ausgrabungen im südlichen Stadtviertel von Gorsium (Tác-Margittelep). XIII, 1972. p. 69–148.

Datierung Aus der Typologisierung des keramischen Mate­rials können wir darauf schließen, daß der Siedlungs­abschnitt von Margittelep zwei Perioden aufweist: 1. Wende des 1. —2. Jhs. Zur Zeit des Bestehens des ala-Lagers reichten die äussersten Häuser der Canabae bis hierher. 2. In der zweiten Hälfte des 2. Jhs hat sich eine neuere einheimische Bevölkerung angesiedelt. Die­se Annahme wird auch durch die Untersuchung des Münzen- und Sigillatenmaterials bestätigt. M u n z e n (Tab. 2./ 165 > Münzen von Vespasianus— Hadrianus kamen im Castrum ungefähr aus derselben Tiefe zum Vorsc­hein (z. B. Domitianus im Hause XIV : -\-9 8. Spatenstich, Traianus beim 9. Spatenstich ; auch Hadrianus beim 9. Spatenstich: ( — 6) In Margittelep lagen 2 gut erhalten gebliebene Münzen des Traianus (Inv. Nr. 62.142.1. und 62.883.1.) in einer gemischten Schicht. Die abge­wetzte Mittelbronze von Hadrianus Nr. 310 und die beiden ebendort zum Vorschein gekommenen (Nr. 311 — 312) anderen abgenützten Münzen konn­ten viel früher in die Erde gelangt sein, als die vorherigen beiden. (Aus dem 1. Jh. — vielleicht.) Eine auffallende Erscheinung ist, daß während die Münzen des Antoninus Pius im Castrum in großer Anzahl zu finden sind, werden sie in Margittelep bloß durch 1 St. vertreten. Dem Anscheine nach 2. TABELLE war das Gebiet von den 130er Jahren an bis zu den 160er Jahren unbewohnt. Unsere folgende Prägung ist nämlich die im Jahre 165—166 geprägte Mittel­bronze des Marcus Aurelius. Dies bezeichnet den Beginn der Periode zwischen 165—180 in der der Siedlungsteil zum zweiten Male einige Jahre hin­durch lang bewohnt ist. Das Alter der in den Blocks Q 3 —R 3 5 — 6 gefundenen, in schwacher Qualität aus­geführten Steingebäude wird von den Münzfunden auf die Mitte des 3. Jhs datiert. Terra Sigillaten (Tab. 3.) Aus dem Siedlungsteil von einheimischem Charak­ter wurden bis 1965 insgesamt 1018 Fragmente zuta­ge gefördert. Davon können etwa 30% ausgewertet werden (Auf der Tab. 3 sind die ausserhalb des auf der Abb. 1 bezeichneten Gebietes zum Vorschein gekommenen Fragmente zusammenfassend vorge­führt). Aufgrund der Sigillaten gehört die Grube XIII. und aufgrund der stratigraphischen Verhältnisse das Haus III. wahrscheinlich einer früheren Periode an. Der Sigillatenfund würde das Haus IX, auch die Objekte VIII. und XL mit einbegriffen, da wir diese 3 Gebäude unseres Erachtens zusammengehören für frühzeitig bestimmen. Die mit dem Haus VI. über­einstimmende Orientierung und der gleiche Aufbau macht dies hingegen zweifelhaft. Deshalb halten wir das im Haus VI. gefundene und zwischen 150 und 190 gefertigte Fragment von Lezoux auch für Kaiser N Gorsium Davon genau datiert S-Gorsium — II. Villa Davon genau datiert Vespasian 1 1 Domitian 3 Nerva 1 Traian 7 2 (104-111 und 116-117) 3 1(100) und 2St(103- 111) Hadrian 7 Sabina Aug. Hadriana 1 Antoninus Pius 15 3 (138-139, 148-149 und 153 -154) Diva Faustina Aug. 3 1 Marc Aurel 1 1 (165-lßfi) Commodus 2 1(177) Septimius Severus 1 Iulia Domna 2 Caracalla 1 Geta 1 Elagabal 1 Iulia Maesa 1 Iulia Soaemias 1 Sev. Alexander 5 Iulia Mammea 3 Maximinus Thrax 3 1 HI. Gordian 5 M. I. Philippus Caesar 3 Mitte des 3. Jh. 11 1 Ende des 3. Jh. 3 1 (Die in der Tabelle angeführten Münzen wurden bis einschließlich 1965 gefunden) (165) Ihre ausführliche Bearbeitung führt V. Lányi durch. Tabelle 2 fasst die his 1965 zum Vorschein gekom­menen Münzen zusammen. (1 — 3. Jh). 127

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