Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 10. 1969 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1969)
Tanulmányok – Abhandlungen - Fitz Jenő: Die Personalpolitik des Septimus Severus im Bürgerkrieg von 193–197. X, 1969. p. 69–86.
NAME TITULATURA EXPEDITIO REFERENCIA M. Claudius Fronto leg. Augg. legioni(s) primae Minerviae in expeditionem Parthicam deducendae CIL, VI, 1377 A. Iulius Pompilius Piso legátus leg. IUI Flaviae praepositus legionibus I Italicae et III[I Flaviae cum omnibus copiis] auxiliorum dato iure gladi CIL, VIII, 2582 =D., 1111 L. Marius Maximus Perpetuus Aurelianus leg. leg. I Italic. dux exercit(us) Mysiaci aput Byzantium et aput Lugudunum CIL, VI, 1450=Z>, 2935 Claudius Gallus leg. leg. XXII Primig. [d]onatus donis militarib. [ab in]victis imperr. secunda Par[t]hica felicissima expedi[tio]ne eorum praeposi[t]us vexillationum [leg.] IUI Germanicar. ex[pe]ditione s. s. Ann. Ép. 1957: 123 C. Iulius Septimius Castinus leg. leg. I M. dux vexil. IIII Germ. VIII Aug., X(X>II Pr., I Min., XXX Ulp. adversus defectores et rebelles CIL, III, 10471 = 10 473, = D., 1153 C. Octavius Appius Suetrius Sabinus legat. l[eg. duo] et vice[n]sim. Pr[im]ig. praeposit. vexi[ll.] Germ, expedit. CIL, X, 5398, = D., 1159 Unbekannt dux vex[illationum leg. I Ital.? et] XI Claud [iae p. f.] CIL, VI, 1551 Von den genannten Legaten gehörte nur A. Iulius Pompilius Piso nicht zu den Legionslegaten des hispanischen Karriere-Typs. Als er Kommandant der legio IV Flavia war, gehörte die Legion nicht zur Streitmacht von Moesia superior, war vielmehr eine Einheit des an die Ostfront der Markomannenkriege entsandten mobilen Heeres. 151 Demnach lassen die uns bekannten Fälle eindeutig erkennen, daß immer wenn Einheiten aus den beiden germanischen Provinzen abgezogen wurden, in erster Linie die Einheiten der legio I Minervia 152 und der XXIIPrimigenia 15i abkommandiert wurden; Seit in Moesia inferior zwei Legionen lagen, 154 war es meist die / Italica, die ausrückte. 155 Aus Moesia superior ist uns außer dem Ausnahmefall des. A. Iulius Pompilius Piso kein einziger solcher Fall bekannt, daß der Legionslegat eine Vexillation geführt hätte. Doch mußte bei kaiserlichen Feldzügen immer die legio VII Claudia ausrücken. 156 Eine stärkere Inanspruchnahme der vier Legionen auch bei entfernten militärischen Aktionen kann auch im Falle von keineren Vexillationen beobachtet werden. Als Beispiele möchten wir eine gemeinsame Aktion der dazischen und niedermoesischen Armeen anführen, an der die legio I Italica unter dem Kommando eines Zenturio teilnahm, 157 oder die Aktion des Ti. Plautius Ferruntianus, der als trib. milit. leg. I Italicae praepositus vexillationibus Pont ici s aput Scythia et Tauricam war, 158 ferner die Inschrift der legio VII Claudia aus Aquincum 159 (aus der Zeit des Maximinus Thrax? 160 ). Die anderen vier Legionen: XXX Epigraphica, XXVIII, 1966, 82-83. i Cf. E. RITTERLING, RE, XII, 1925, 1426-1429. IM. 1812-1815. In der Drei-Legionen-Provinz Moesia inferior war die Lage offenbar anders. Im östlichen Feldzug Trajans führte L. Paconius Proculus als tribunus militum der legio XI Claudia die Vexillation {CIL. VI, 32933). Demgegenüber war die Aufgabe des M. Aquilius Felix im Jahre 193, als die Expedition bereits im Gange war, eine gelegentliche. E. Ritterling, RE, XII, 1925,1413-1415. Ibid., 1622- 1623. CIL, III, 14433 = Ann. Ép., 1901, 50. CIL, VIII, 619 = 11780 = D.,2747. ' Ann. Ep., 1935, 164 = 1949,201. 'R. SAXER, Untersuchungen zu den Vexillationen des römischen Kaiserheeres von Augustus bis Diokletian, Epigraphische Studien, I, 1967, 51, Nr. 92. Ulpia 161 VIII Augusta, 162 IIII Flavia, 163 und nach 169 die legio XI Claudia 164 hatten unseres Wissens selten mit grösseren Einheiten an Expeditionen teilgenommen. Bekannt ist, daß im 2. und 3. Jahrhundert die legio IVFlavia wiederholt als Ersatz für die kaiserlichen Expeditions-Legionen eingesetzt wurde. 165 Aus den angeführten Beispielen können wir es für möglich halten, daß es üblich war, wenn bei Feldzügen außerhalb der Provinzen Vexillationen entsendet werden mußten, vor allem die legio I Minervia, die XXII Primigenia, die VII Claudia und die / Italica in Anspruch zu nehmen. Die Legaten dieser Legionen, die während ihrer weiteren Laufbahn strategisch wichtige Provinzen verwalteten, befehligten auch die militärisch stärker beanspruchten Legionen. Als Septimius Severus und die Organisatoren der Verschwörung ihre Getreuen den Streitkräften der vier Provinzen zuteilten, war ihr Augenmerk nicht auf den „hispanische Karriere-Typus" gerichtet, sondern auf die Befehlshaberposten der Expeditionsarmee der Provinzen. Die Tätigkeit der Führungsspitze während des Bürgerkrieges Der schon in den 190er Jahren sorgfältig zusammengestellte Stab des Septimius Severus hatte bereits beim Auftreten des Thronanwärters die wichtigsten militärischen Positionen in der Hand. Eine andere Gruppe der Vertrauensmänner wurde nach dem April 193 zu der Besetzung von wichtigen, nicht militärischen Amten berufen. Noch handelte es sich aber nicht um die neue Aufteilung der Macht. Während des Wechsel vol len Ablaufs des Bürgerkrieges kam "i E. RITTERLING, RE, XII, 1925, 1826-1827. IM Ibid., 1658-1660. « s Ibid., 1545-1546. ™* Ibid., 1699. 165 So ist es in Aquincum zur Zeit des Partherkrieges des Lucius Verus nachweisbar: CIL, III, 3631; zu Beginn des 3. Jahrhunderts um 206-208: CiL, III, 3463, AÉrt, LXXVIII, 1951, Tab. 47, 4, J. SZILÁGYI, AÉrt, XClV, 1967, 76-77. 80