Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 2.-3. 1961-1962 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1963)

Közlemények – Mitteilungen - Sergő Erzsébet, B.: Dunaújvárosi (pentelei) népi bútorok. – Alte Volksmöbel von Dunaújváros. II–III, 1961–62. p. 182–196.

„mosószék" beim Wäschewaschen, die alle schon in ihrer Beinennung den Zweck ihrer Bestimmung ent­halten. Die Stühle werden entweder aus Weich- oder Hartholz angefertigt. Sitz- und Rücklehne können aus Rohrgeflecht oder aus geschnitztem Hartholz sein. Auf Zeichnung 5 bringen wir ein Bespielt für die letztgenannte Stuhlart. Auch unter den Armlehnstühlen befinden sich Rohrstühle, („fonyottszék"), (Zeichnung 6) und solche mit Schnitzwerfc auf Sitz und Lehnen aus Hartholz. IÏ. Liegemöbel Unter dem Liegemöbeln gehören das sog. „sup­perláságy", (ein überdachtes Bett), „lésza" oder „nyo­szolya.,, bereits der Vergangenheit an. Die heute ge­bräuchlichen Beten aus Weich- oder Hartholz haben wohnlich wellenförmig geschnittene Kopf- und Fuss­teile. Eine, etwas kürzer bemessene Lagerstatt dient für den Gebrauch bei Tag. III. Tische Die ,,kamarásasztalok", Hartholztische mit grossen Schubfächern, erfreuen sich in unserer Gemeinde bis auf den heutingen Tag allgemeiner Verbreitung. Doch zählt man Tische mit X-förmigen Stegen bereits zu den veralteten Möbeln. Auch diese waren im allge­meinen aus Hartholz, während die modisohen Tische aus Weichholz angefertigt werden JV. Möbel, die zur Aufbewahrung oder Speicherung dienen Dieser Gruppe gehört in erster Reihe der „szu­szék", die einstmalige, aus Hartholz gezimmerte Brauttruhe an, die dann — veraltet — als Getreide­oder Mehlkasten diente und an den sich heute nur mehr die ältesten Leute erinnern. In unserem Museum befindet sich nur ein einziges Stück dieser Art. Als nämlich die „schöne" oder „blumige Truhe" erschien, gab man ihr den Vorrang. Die ältesten Stücke un­seres Sammelgehietes stammen aus der Zeit um die Mitte des vergangenen Jahnhunderts: auf zahlreichen Truhen ist die Jahreszahl ihrere Anfertigung verzeich­net. Die Dekoration dieser Truhen ist der auf Zeich­nung 8 ähnlich: einem Blumentopf entwächst ein Strauss verschiedenfarbiger Blumen mit Blättern. In den darauffolgenden Zeiten dienen Kommoden, „sublót" genannt, zur Aufbewahrung von Kleidern und Wäsche, vorwiegend solche mit drei Schubfächern und der Schrank. Küchengeräte und Geschirr werden auf verschiedenen Wandbretten — „tányéros" und „tálas" und in Wandschränkern: „kászli" und „ajtós kászli" untergebracht. Ergänzende Möbelstücke sind noch: Kleiderleisten oder — Hacken, Werkzeugkas­ten und der Spiegel. E. Sergö 196

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