Fitz Jenő (szerk.): Gorsium Forschungen. I. - István Király Múzeum közelményei. A. sorozat 19. (Székesfehérvár, 1974)

É. Kocztur: Ausgrabungen im südlichen Stadtviertel von Gorsium (Tác-Margittelep)

2. Spatenstich 8. Bruchstück einer Drag 37-Sigillata: unter einem Eier­stab, umrahmt von V-förmigen Einritzungen, zeigt das Medaillon eine Dame, die den Schleier über ihr Haupt hebt. Rheinzabern, aus den Jahren 100 — 200 (Inv. Nr. 64.54.1)m). 9. Dass., fein gearbeitetes Weinlaubornament. Rheinza­bern, zwischen 160 — 230 (Inv. Nr. 64.54.3). 10. Dass., Bodenfragment mit Stempel: TITT1US. Le­­zoux, Domitian bis Antoninus Pius (Inv. Nr. 64.54.4, Taf. IV. 7.). 11. Becherfragment mit Barbotinverzierung. I hinkel­­braun mit metallig glänzender Bemalung (Inv. Nr. 64.54.12, Ahb. 49.4.). 12. Bruchstücke orangenfarbener und hellbrauner Urnen mit bemalten, eingeritzten Wellenlinien und Zahnung verziert; matte Bemalung (Inv. Nr. 64.54.8, 64.54. 10). 13. Schüssel mit Kragenrand. Den Rand ausgenommen innen hellbraun bemalt (Inv. Nr. 64.54.4, Ahb. 49.5.). 14. Urnenfragment mit glänzend orangefarbener Bema­lung. Unter der Farbe Wellenkammstrich (Inv. Nr. 64.54.8 und 64.55.5. Ein Stück davon im 3. Spaten­stich. Abb. 49. 6.). 15. Nachahmung einer Drag 7-Schüssel, die Seiten sind unter dem Rand mit dichten Kerben verziert. Grau, fein geschlämmt (Inv. Nr. 64.54.18, 64.54.15. Ein Stück davon im 3. Spatenstich). 16. Bruchstück mit Stempelmuster, dunkelgrau, mit glän­zendem Bezug (Inv. Nr. 64.54.17, Abb. 49.7.). 1 7. Schüssel mit eingezogenem Rand. Graue Hauskera­mik mit rauher Oberfläche (Inv. Nr. 64.54.26). 18. Urnenfragment (Inv. Nr. 64.54.26, Abb. 49.8.). 19. Bruchstück eines dunkelgrauen Tonbechers (Inv. Nr. 64.54.26, Abb. 49.9.). 20. Seitenstück einer Urne, unter dem bogenförmig aus­ladenden Rand verlaufen rundherum Rillen. H: I 10 mm. Hellgrau (Inv. Nr. 64.54.26, Abb. 49.10.). 21. Bruchstück eines barbarisch anmutenden Topfes. Rot ausgebrannt, löchrig, mit Kammstrich-Ober­­fläehe (Inv. Nr. 64.54.24, Abb. 49.11.). 22. Dass., mit Fingereindruck-Reihe auf der Schulter (Inv. Nr. 64.54.23). 23. Spinnwirtel, rötlichgrau gebrannt (Inv. Nr. 64.54. 24, Abb. 49.12.). 3. Spatenstich 24. Fragment einer Drag 37-Sigillatenschüssel: unregel­mäßig angeordnete Weinblätter. Rheinzabern, aus den Jahren 160 — 230 (Inv. Nr. 64.55.1). 25. Seit enfragment einer Drag 37 nachahmenden Schüs­sel. Dünnwandig, mit roter Bemalung. Unter dem Rand und um den Bauch fein gezahnter Streifen (Inv. Nr. 64.55.6). 26. Fragment mit Stempelmuster, glänzend schwarz überzogen, Blatt- und Zweig-Ornament (Inv. Nr.64. 55.12, Abb. 49.13.). 27. Becher mit Stempelverzierung (Inv. Nr. 64.55.13 Abb. 49.14.). 28. Bruchstück einer Schüssel von Pátka-Typus, mit glänzend schwarzem Überzug (Inv. Nr. 64.55.14). 29. Dass., unter dem Rand in drei Reihe dreieckige ge­zahnte Streifen (Inv. Nr. 64.55.15). 30. Drag 37 nachahmendes dunkelgraues Schüsselfrag­ment mit glänzendem Überzug. Um den Bauch ge­zahnter Streifen (Inv. Nr. 64.55.15). (11) Für die Bestimmung des Terra Sigillata-Materials spreche ich D. Gábler, von dem in nächster Zukunft eine ausführliche Bearbeitung zu erwarten ist, an dieser Stelle meinen Dank aus. 31. Drag 33 nachahmende Tasse, gelblichgrau, mit glän­zendem Überzug (Inv. Nr. 64.55.9). 32. Waageschale, außen dunkelgraue, bräunliche, rauhe Hauskeramik (Inv. Nr. 64.55.20, Abb. 49.16.). 33. Topffragment mit herzförmigem Profil. Braun, au­ßen hellgrau ausgebrannt (Inv. Nr. 64.55.20, Abb. 49.15.). Block R36 (über dem IV. und VII. Haus)(12) 7. Spatenstich 110—75, (cf. Abb. 0.) 1. und 2. Schicht: bestellter Boden und Gehsteigniveau des 4. Jahrhun­derts; 2. Spatenstich 75 — 55 = Schuttschicht des Steingebäudes aus dem 3. Jahrhundert; 3. Spaten­stich 55 — 27 = dass., reicht aber in die Schuttschicht der Häuser hinein ; 4. Spatenstich 27— (—7) = Schutt­schicht des IV. und VII. Hauses. 1. Spatenstich 34. Firmenlampe, metallig glänzend, mit orangefarbener Bemalung (Inv. Nr. 64.168.2). 35. Speichergefäßfragment mit fragmentierter Inschrift INII (Inv. Nr. 64.168.12, Taf. X.6.). 2. Spatenstich 36. Fragment einer Schüssel von Pátka-Typus. Gelbrau­er Ton, auf den Bandrand und im Inneren fein auf­getragene marmorierende Bemalung (Inv. Nr. 64.169. 2). 3. Spatenstic h 37. Schüssel mit Stempelmuster, eine Nachahmung von Drag 47. Glänzend dunkelgrau überzogen. Dm: 213 mm, Bodendm: 112 mm, H: 38 mm, (Inv. Nr. 64. 170.10, Taf. VI.l.). 38. Dass., Bruchstück. Glänzend hellgrau überzogen (Inv. Nr. 64.170.10, Abb. 50.1.). 4. Spatenstich 39. Drag 37-Schüssel mit Namenstempel CINN(amus). Lezoux, aus den Jahren 150- 190 (Inv. Nr. 64. 171. 1). 40. Dass., mit gegliedertem Eierstab-Trennstück. Rhein­zabern, aus den Jahren 160 — 200 (Inv. Nr. 64.171.4). 41. Topf, hellgelb, mit matt orangefarbener Bemalung (Inv. Nr. 64.171.7, Typ: Abb. 51.10.). 42. Bruchstück mit Stempelmuster, gelblich, mit glän­zend braunem Überzug (Inv. Nr. 64.171.9, Abb. 50.2.). 43. Bruchstück einer Tripod-Schüssel, rauhe, dunkel­graue Hauskeramik (Inv. Nr. 64.172.7, Abb. 50.3.). 44. Dass., hellgrau, außen dunkel geräuchert (Inv. Nr. 64.1 71.1 7, Abb. 50.4.). 45. Becherfragment, rauh, hellgrau, außen schwarz ge­räuchert (Inv. Nr. 64.1 71.17, Abb. 50.5.). 46. Bruchstück einer handgeformten Urne, rötlich, löch­rig, der Rand eingedrückt (Inv. Nr. 64.1 71.1 7, Typ : Abb. 49.11.). 47. Steinplatte aus einer Wirbel geformt. Dm: 22 mm, D: 10 mm (Inv. Nr. 64.171.20). -466. 50. 6) (12) Aus dem reichen Material haben wir bloß einige typische Fragmente hervor. 76

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