Fitz Jenő (szerk.): Gorsium Forschungen. I. - István Király Múzeum közelményei. A. sorozat 19. (Székesfehérvár, 1974)

D. Gabler: Sigillaten auf dem Gebiet des Palatiums von Gorsium

3. Jh. hergestellt und kommen häufig in Intercisa<103), Aquincum, Brigetio<104) und sogar im westlichen Teil der Provinz vor.<105) Ähnlich ist das Dekorationssy­­stem der Vasen Drag. 52 (Lu V VM a), und auch die die Gläser mit Kerbschnittverzierung nachahmenden Gefäße Drag. 54 wurden in Rheinzabern gemacht. Ihre dünnen Wände und die kreisförmige blütenartige Verzierung ermöglichen eine unschwere Identifizie­rung. Außer Brigetio<10ß> kommen sie auch in Inter­cisa häufig vor.<107) Aufgrund der formellen Unter­suchungen ist die chronologische Lage der unverzi­­erten Gefäße folgendermaßen aufzuzeichnen: 30 100 150 2C)0 25 Drag. 27 — Drag.lß/31) 31 Drag.55-Drag.35 — —-"«.'Il-——­Drag.36 .. ___________________________________________________- — Drag.32 Drag. 13 Drag.38 Drag.46 Drag.5+ i Vom Ende des 1. Jh. können im wesentlichen nur ö Stücke, das Gefäß Drag. 27 und einige Gefäße Drag. 33, stammen. Vom Beginn des 2. Jh. (Traianus-Had­­rianus) können bedingt die Gefäße Drag. 35/36 bzw. Drag. 38 — insgesamt 10 Stück — datiert werden, während die überwiegende Mehrheit des Materials (150 Stück, 90%) aus der Zeit der Antoninier bzw. Severer-Kaiser stammt. (Es sei hier bemerkt, daß so­gar die angeführten 10 Prozente von der Wirklich­keit zugunsten der frühen Typenabweichen, denn wir rechneten so, als wären beispielsweise sämtliche Ge­fäße Drag. 35/36 oder 38 im ersten Drittel des 2. Jh. gemacht worden, während dies nach der Wertung des Gesamtmaterials ausgeschlossen ist.) Die stratigraphischen Angaben würden einen feste­ren Anhaltspunkt für unsere Schlußfolgerungen ab­(103) Póczy, XI. 9. (104) Juhász, XXXIII. t. 1,5; XXXI t. 11, 13. (105) I. Cürk, Dissertationes IX, 1969, 45 — 46. geben, doch ist hier zu bedenken, daß die Sigillaten mit kleineren Wohn- bzw. Abfallgruben und Lehm­bauten der Eingeborenen gleichaltrig und nur zum Teil mit den Bauten der der Villa vorangegangenen Perioden zeitgleich sind. Mit anderen Worten : die größten Bauarbeiten haben die früheren Perioden und die dazugehörigen Schichten zerstrört, das Mate­rial ist also aus seinen Zusammenhängen heraus­gerissen. Trotzdem versuchten wir aufgrund der zusammen gefundenen reliefverzierten Stücke die Funde zu bestimmen bzw. zu datieren. Die nachste­hende Tabelle zeigt die Zahl der Fälle, in denen die betreffende glatte Sigillate zusammen mit einem einwandfrei bestimmbaren reliefverzierten Gefäß ge­funden wurde : (100) Juhász, LVIII. t. 3; LVII. t. 10. (107) Póczij, XII. I. 10. Gl

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