Kralovánszky Alán (szerk.): Székesfehérvár évszázadai. 2. Középkor - István Király Múzeum közelményei. A. sorozat 14. (Székesfehérvár, 1972)

Huszár Lajos: Anjou-kori pénzverés Székesfehérvárott

valde parvos qui currunt in Alba Regali” bezeichneten Münze der päpstlichen Zehntelisten gleich. Falls wir die A und A—A Siglen für die Sigle der in Stuhlweissenburg geprägten Münzen ansehen, kann sich die Zahl der Stuhlweissenburger Prägungen noch ver­mehren. Diese Sieglen kommen nämlich auf dem Denar CNH. II. 15. und auf dem Obulus CNH. II. 19. des Karl Robert, ferner auf dem Denar CNH. II. 72. Ludwigs I. vor. Die Prägung der erwähnten Münzen fand in der Zeitspanne 1338—1346 statt. Diese Münzen waren aber nicht mehr nach Wiener Muster geprägt, sie ware schon königliche Prägungen. Gegen den Stuhlweissenburger Ursprung der königlichen Prägungen spricht der Umstand, dass Stuhlweissenburg zur Graner (Esztergom) Kammer gehörte, in der aber das offizielle Münzamt in Buda errichtet wurde. Es ist aber möglich, dass sich zur Nachprägung der Wiener Pfennige irgendein anderes System herausbildete, das wir aber noch nicht genügend kennen. Nach all diesen reicht die Zeit der Münzprägung in Stuhlweissenburg zwischen den weitesten Grenzen in die Jahre von 1327—1343 zurück, nach den authentischen Angaben der schriftlichen Quellen kann das Funktionieren des Stuhlweissenburger Münzamtes aber erst in den 30-er Jahren des 14. Jahrhunderts durch die Prägung der parvus genannten Gattungen nach Wiener Muster sicher nachgewiesen werden.* * Diese Studie wurde am 13-ten Mai 1968 anlässlich der III. Stadthistorischen Kon­ferenz von Stuhlweissenburg vorgetragen. 122

Next

/
Thumbnails
Contents