Kralovánszky Alán (szerk.): Székesfehérvár évszázadai. 2. Középkor - István Király Múzeum közelményei. A. sorozat 14. (Székesfehérvár, 1972)

Kovács Éva: A középkori magyar királyság jelvényeinek kérdése

Unserer Meinung nach hat er das Doppelkreuz nicht nur in seinem Wappen ver­wendet, sondern er hat dieses Abzeichen auch in der Wirklichkeit gebraucht, damit kann die Rolle des in seinem Grab gefundenen Prozessionskreuzes erklärt werden. Was die Übernahme des Doppelkreuzes anbelangt, bedeutet sie keinesfalls die blosse Nachbildung eines der Insignien des byzantinischen Kaisertums, sondern sie beruht auf dem ungarländischen Kult der Reliquie des Heiligen Kreuzes. Dasselbe gilt von dem Doppelkreuz des ungarischen Wappens, sofern auf dem Siegel Stephans III. (1270—1272), eines der Nachfolger Bêlas III., die Rundschrift „corona et crux sit virtus sigilli” zu lesen ist, die deutlich auf die Reliquiare des Heiligen Kreuzes und der Dornkrone hinweist. Ferner kommt die Dornkrone auch auf einem Siegel von Endre III. (1290—1301) am Stengel des Kreuzes klar erkennbar vor. In diesem Zu­sammenhang kann das Doppelkreuz nicht für ein byzantinisches Herrschaftssymbol angesehen werden, sondern für die Darstellung der Vera Crux.* * Diese Studie wurde am 14-ten Mai 1968 anlässlich der III. Stadthistorischen Kon­ferenz von Stuhlweissenburg vorgetragen.

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