Nagy Gyula (szerk.): A Szántó Kovács Múzeum Évkönyve (Orosháza, 1960)

Régi vízfolyások és elhagyott folyómedrek Orosháza környékén

ALTE WASSERLAUFE UND VERLASSENE FLUSSBETTEN IN DER UMGEBUNG VON OROSHÁZA Der grösste und der lehrreichste unter den Schütt­kegeln auf der grossen ungarischen Tiefebene ist der Schüttkegel der Maros. Seine Ausbildung ist nicht ein­heitlich und in seiner Ausoreitung sind mehrere Perio­den zu unterscheiden. In verschiedenen Zeiten floss das Wasser der Maros auf der Tiefebene in mehreren Richtungen. Ihre älteste Ablaufrichtung zog durch das Gebiet zwischen Zábrány, Murány und Zsadány. Der Verfasser nennt diesen Fluss Temesi Maros /Maros von Temes/. Mit dem Etmsirrkan • • ' " -v. s ..... •. , des mittleren Teils der Tiefebene hörte die Maros auf, in südwestlicher Richtung abzulaufen und fing an, gegen die Gebiete von niedrigerem Niveau in nordwestlicher Richtung zu fliessen. Auch ihr Schüttkegel wurde in dieser Richtung gebaut. Diese Tätigkeit des Flusses Maros teilt sich nach Sümeghy auf zwei Perioden: die Periode der tiefländischen Maros und die Periode der siebenbürgischen Maros. Der Schüttkegel der Maros erstreckt sich aber auch südwerts des Bettes der Maros von heute, darum unter­...• y V : •: • -i j i ü . i.‘ scheide ich in der Periode der sogenannten siebenbürgis­chen Maros drei weitere Perioden: die Periode der in mehrere Arme geteilten Békés-Csongrádi Maros /Maros von Békés-Csongrád/, mit einer nordwestlichen Ablaufrichtung, die Periode der sich nach Südosten ziehenden Torontáler

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